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NIHK kritisiert Reform der Erbschaftssteuer

(mum). Mit Unverständnis reagiert der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) auf die von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vorgelegten Pläne zur Reform der Erbschaftssteuer. "Die zusätzliche Steuerbelastung bei der Übertragung von großen Familienunternehmen wäre immens", kritisiert NIHK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Susanne Schmitt. Im Urteil des Bundesverfassungsgerichtes sei mehrfach ein Gestaltungsspielraum angesprochen worden, der nun offensichtlich zulasten großer Unternehmen genutzt werden soll. "Das kann schwerwiegende Folgen für die Unternehmensstruktur und wirtschaftliche Entwicklung haben, wenn künftig immer mehr Familienunternehmen verkauft statt vererbt werden."
Der NIHK fordere die niedersächsische Landesregierung auf, über ihren Einfluss im Bundesrat die Interessen der hiesigen Familienunternehmen zu wahren.