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Streit ums Filmmuseum

mum. Bendestorf. Zwar finden die Pläne von Investor und Erschließer Friedrich-Wilhelm Lohmann für das Bendestorfer Filmstudio-Aral die Zustimmung von Politik und Anwohner, doch jetzt fordern die Bendestorfer Gemeinderatsmitglieder Burkhardt Pauluhn (CDU) und Karl-Heinz Pertek (BUG), dass die Gemeinde sich vom Filmmuseum in seiner jetzigen Form trennen soll. Das Duo ist auch gegen einen möglichen Umzug des Museums in die Halle A 1 auf das ehemalige Filmgelände.
"Nachforschungen der Gruppe CDU und BUG haben ergeben, dass der Umbau der Halle A1 zu einem Filmmuseum und dessen Betrieb für Bendestorf wirtschaftlich nicht tragbar ist", heißt es in dem Antrag der CDU/BUG-Gruppe, über den der Gemeinderat am gestrigen Dienstag entscheiden sollte. "Ferner ist davon auszugehen, dass die Verkehrsbelastung der Einwohner in der Wohnumgebung der Halle A1 unzumutbar wird, wenn die in einer Machbarkeitsstudie zu Grunde gelegten Besucherzahlen durch die dafür vorgesehenen Maßnahmen erzielt werden."
Das Duo verweist in diesem Zusammenhang auf die Machbarkeitsstudie zum Filmmuseum, das die Gemeinde in Auftrag gegeben hat und die am Dienstag, 9. April, der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Danach seien für die Existenz des Filmmuseums jährlich mindestens 9.000 Besucher erforderlich.
Bendestorfs Bürgermeister Hans-Peter Brink (BWG) ist erstaunt über das Vorpreschen der politischen Gegner. "Die Studie sollte erstmals im April im Zuge einer Gemeinderatssitzung der Öffentlichkeit vorgestellt werden", so Brink. "Es verwundert mich, dass CDU/BUG das Projekt absetzten wollen, ohne dass die Bürger die Möglichkeit hatten, sich darüber zu informieren." Brink betont, dass es bereits "vielversprechende Gespräche mit Sponsoren über den Ankauf der Halle A1 mit dem zugehörigen Grundstück gibt". Viele Eckpunkte aus der Studie seien noch nicht entschieden, etwa wie die Trägerschaft des Museums künftig zu gestalten sei.

Endlich ein Plan, der allen schmeckt