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„Teenager werden vernachlässigt!“

UWG-Chef Hansjörg Siede

UWG Jes! fordert runden Tisch für Jugendliche.

mum. Jesteburg. Die Unabhängige Wählergemeinschaft Jesteburg (UWG Jes!) hat zur nächsten Sitzung des Fachausschusses "Jugend-, Senioren-, Sport- und Soziales" am Mittwoch, 7. Dezember (19 Uhr, Sitzungszimmer am Sandbarg), einen Antrag auf Einrichtung eines runden Tisches "Jugendliche in Jesteburg" gestellt. Die UWG habe im Laufe des Jahres viele Gelegenheiten gehabt, mit Jugendlichen und Heranwachsenden ins Gespräch zu kommen. "Immer wieder kristallisierte sich eine grundlegende Unzufriedenheit heraus, dass Kinder und Senioren eine Lobby hätten, Jugendliche zwischen 13 und 21Jahren aber eher nicht", so UWG-Chef Hansjörg SIede. Es gäbe keine Möglichkeiten, sich als Heranwachsende in Jesteburg abends zu treffen. Das Jugendhaus sei doch eher etwas für Kinder und habe abends auch nicht geöffnet. "Wir wollen, dass die Gemeinde mit den Jugendlichen ins Gespräch kommt und sie überzeugt, dass sich ihr Engagement lohnt. Hierfür bietet sich auch der Jugendbeirat an, der leider in einen Dornröschenschlaf verfallen ist", so Siede. "Jugendliche brauchen 'FreiRäume', um sich zu treffen und ihre Freizeit zu gestalten. Heute weichen viele Jugendliche nach Buchholz oder Hamburg aus, wenn sie etwas unternehmen wollen. Doch der öffentliche Nahverkehr bietet ihnen keine Möglichkeiten, nachts zurückzufahren. Auch hier besteht großer Handlungsbedarf."
Die UWG Jes! möchte, dass die Gemeinde parteienübergreifend das Gespräch mit Jugendlichen und Heranwachsenden sucht. Deshalb schlägt sie vor, Jugendvertreter aller Jugendgruppen und Vereine und nicht organisierte Jugendliche und Heranwachsende einzuladen. Es gehe darum, den Blickwinkel in der Gemeinde zu korrigieren. Jugendliche sollen sich in Jesteburg wohlfühlen, damit sie auch im Erwachsenenalter in Jesteburg leben wollen.