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Zwischenruf: Ein Facebook-Verbot ändert nichts

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will Facebook zu einem entschiedenen Vorgehen gegen rassistische Inhalte bewegen. Schon seit Langem würden Nutzer beklagen, dass auf Facebook rassistische Inhalte kaum gelöscht werden. Nun will Maas mit dem Unternehmen sprechen. In einem Brief verweist er auf die gesetzlichen Pflichten, die auch für Facebook gelten.
Für mich ist das nichts anderes als Aktionismus. Was erreicht Maas damit, wenn Facebook Hetz-Parolen löscht? Rechtsradikales Gedankengut wird dann eben auf anderen Kanälen verbreitet. Unter Umständen sogar abseits der Öffentlichkeit.
Für mich gibt es zwei Wege, um mit rassistischen Hetzparolen umzugehen: Ignorieren oder - und das ist deutlich besser - öffentlich Stellung beziehen! Jeder von uns kann mit Worten und Taten ein Vorbild sein und beweisen, dass Deutschland nicht so ist wie der Mob in Heidenau in Sachsen.
Sascha Mummenhoff