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Asien einmal anders erleben

Stefanie Busch in ihrem Atelier in Jesteburg. Für Sonntag lädt sie zu einer Ausstellung ein

Künstlerin Stefanie Busch lädt zu einer Gesamtausstellung in das „Heimathaus“ ein.

mum. Jesteburg. Diese Ausstellung ist etwas Besonderes und verdient Beachtung! Stefanie Busch zeigt am Sonntag, 11. Juni, zwischen 11 und 18 Uhr im Jesteburger „Heimathaus“ (Niedersachsenplatz) Bilder, Collagen, Keramik, Porzellan und Fotocollagen aus drei Jahrzehnten. Die Künstlerin hat elf Jahre in Asien gelebt. Die „Shanghai-Daily“-Serie ist ein Bildertagebuch von Alltagssituationen in der fremden Stadt. In der Serie „Shanghai-Schach“ zeigt sie Parallelen zwischen Schachregeln und Chinas Kultur. Mit der Reihe „Seidenscrolls mit Bambusmotiven“ arbeitet sie Fluch und Segen dieser Pflanze und die Parallelen zum maßlosen Wachstum in Shanghais Straßenbild auf.
Als Vorsitzende des Vereins „Kunstnetz Jesteburg“ und Organisatorin der beliebten Veranstaltung „Jesteburger Gartenreise“ hat sich Stefanie Busch im Landkreis längst einen Namen gemacht. Jetzt möchte sie einen Tag lang ausschließlich ihre Arbeiten präsentieren.
„Meine Motivation zum Malen erweckte der Impressionist Monet“, sagt Stefanie Busch. Seine Motive sind auf vielen Objekten in ihrem Haus zu finden. „Ich kopiere immer mal wieder zwischendurch das Bild eines berühmten Malers, oft Impressionisten. Dabei bekommt man ein Gefühl für Komposition und Farbzusammenstellung.“ Sie entwickelt ihre Motive am Computer und malt dann im Atelier diese Vorlagen ohne technische Hilfsmittel nach. Dann gibt es schon mal falsche Perspektiven. Das wird bewusst akzeptiert. „In der Natur ist vieles schief. Perfektion ist der Schluss. Danach gibt es nichts mehr. Darüber kann man nicht mehr reden, das Bild ist dann tot und nach kurzer heftiger Bewunderung langweilig“, ist Busch überzeugt.
Auf eine Technik festlegen möchte sie sich nicht. Dazu ist Stefanie Busch zu neugierig, immer wieder anderes auszuprobieren. Neue Lebenserfahrungen erfordern neue, beziehungsweise alte Techniken, um sie zu verarbeiten. Künstlerisch pendelt sie zwischen zwei Leidenschaften, den selbst geschaffenen Bildern, Werken und der Bearbeitung von Fotomaterial am PC. „Heutzutage können alle Smartphone-Besitzer mit einem Touchclick veränderte Fotos erzeugen. Aber wie kann ich selbst gezielt Veränderungen erschaffen, die nicht vom Programmierer vorgegeben sind?“ fragt Busch. Das auszuprobieren bieten sie Frauen in ihrem neuen Digitalen Atelier an (www.geheimtipp-frauenpower.de). Neuestes Beispiel aus dem „Digitalen Atelier“ von Stefanie Busch ist das „Malbuch“ der Gartenreise.