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Aus architektonischer Perspektive: Führungen im Rahmen des Architektursommers

Die Kunststätte Bossard beteiligt sich am Hamburger Architektursommer (Foto: Chemella Soderstof)
mum. Jesteburg-Lüllau. Auch in diesem Jahr ist die Kunststätte Bossard Veranstaltungsort des Hamburger Architektursommers. So lässt sich das Gesamtkunstwerk bei Jesteburg an Christ Himmelfahrt, 14. Mai, unter architektonischen Gesichtspunkten betrachten. Um 14.30 Uhr führt die Restauratorin Stephanie Nagel Besucher an markante bauwerkliche Punkte und erklärt Details aus der Entstehungsgeschichte.
Die Kunststätte gehört zu den wenigen expressionistischen Bauwerken in Europa und nimmt durch die eigenwillige künstlerische Handschrift Johann Michael Bossards einen besonderen bauhistorischen Stellenwert ein. Johann Michael Bossard kaufte das drei Hektar große Gelände in Lüllau 1911. Innerhalb von vier Jahrzehnten entstanden ein Wohn- und Atelierhaus, ein Kunsttempel, Nebengebäude und ein parkähnliches Heidegelände mit zahlreichen Skulpturen des Künstlers. Zusammen mit seiner Frau Jutta Bossard-Krull blieb kaum ein Fleck inner- und außerhalb der Gebäude sowie dem Gelände ohne ihren gestalterischen Einfluss.
• Die Teilnahme an der Führung ist frei; der Eintritt zur Kunststätte kostet sieben Euro; ermäßigt 3,50 Euro. Weitere Informationen gibt es unter 04183 - 5112 oder im Internet (www.bossard.de).