Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Briefmarken-Kunst im Kunsthaus

„Edvin Adlers kleine Philatelie“ lautet der Titel einer Ausstellung von Holger Steen im Kunsthaus (Foto: Kunsthaus Jesteburg)

Holger Steen zeigt als Edvin Adler eine „kleine Philatelie“ / Ausstellung ist noch bis Ende März zu sehen.

mum. Jesteburg. Edvin Adler ist Abenteurer und Poet. Er ist Hafenarbeiter, Holzfäller, Spieler, Maler und Bademeister. Er hat Erlebnisse gehabt und Erfahrungen gemacht, von denen er glaubt, dass es sich lohnt, von ihnen zu berichten. Er macht sich Notizen und erzählt aus dem Gedächtnis. „Er ist echt“, meint ein Freund. Ein anderer sagt, er sei nicht ganz echt. Die Tagesform sei entscheidend, ob er bei den Menschen Spuren hinterlässt. Seit 2005 widmet sich der Hamburger Künstler Holger Steen unter Zuhilfenahme seines Pseudonyms „Edvin Adler“ intensiv der Briefmarkenkunde. Noch bis Ende März zeigt das Jesteburger Kunsthaus die Ausstellung „Edvin Adlers kleine Philatelie“.
Steens hauptsächliches Interesse gilt den Briefmarken Deutschlands bis 1933 - also den Marken des deutschen Reichs sowie seiner Kolonien. Im Rahmen einer Performance präsentiert der Künstler handverlesene Fundstücke und obskure Inhalte, lässt sich zu abenteuerlichen Schlüssen hinreißen und gibt seinem Publikum eine Anleitung zum Träumen.
Auf den Auktionsplattformen dieser Welt „jagte“ Adler den seltensten Briefmarken hinterher und wurde dabei nicht nur zum Experten für deren besondere Beschaffenheit und Gestaltung, sondern erforschte dabei auch die historischen Zusammenhänge ihrer Entstehungsgeschichten.
• Die Ausstellung ist noch bis zum 31. März im Kunsthaus (Hauptstraße 31) zu sehen. Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag von 15 bis 18.30 Uhr.
• Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.kunsthaus-jesteburg.de.