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"Das glaubst Du doch selber nicht!"

Pastor Dr. Jan Kreuch (Foto: Kirchenkreis Hittfeld)
mum. Bendestorf. "Je größer der Glaube, desto größer der Zweifel" - dieses Zitat von Martin Luther nimmt die Bendestorfer Kirchengemeinde zum Anlass für eine Reihe von Gesprächsabenden. "Manche Dinge kann man leicht glauben, manche Dinge bringen uns ins Zweifeln", sagt Pastor Dr. Jan Kreuch. "Und deshalb bieten wir im Mai und im Juni vier Abende zu besonders heiklen Punkten des Glaubens an."
Los geht es mit dem besonders aktuellen Thema "Religion und Gewalt". An diesem Abend soll es um Fragen gehen, warum Religion zur Rechtfertigung von Gewalt missbraucht wird? "Oft stellt sich bei dieser Diskussion heraus, dass im Hintergrund ein problematisches Gottesbild steht", so der Pastor weiter. Der Frage nach den Gottesbildern (alter Mann mit Bart, Rachegott, lieber Onkel) soll am zweiten Gesprächsabend nachgegangen werden. "Mit welchen Gottesbildern gehen wir durchs Leben?" fragt Kreuch. Ein weiteres Problem, das Menschen an Gott zweifeln lässt, ist die Existenz des Leides in der Welt. "Diese vielleicht grundlegendste Anfrage an den Glauben soll ins Zentrum des dritten Abends stehen.
Eine Herausforderung besonderer Art stellen schließlich die vielen Wundergeschichten dar, von denen in der Bibel die Rede ist. Der abschließende vierte Gesprächsabend nimmt sich darum diese problematischen Erzählungen der Bibel vor und fragt: Kann man heute noch an Wunder glauben?
Die Termine im Überblick:
• 17. Mai: "Bis einer heult! - Religion und Gewalt"
• 25. Mai: "Ein alter Mann mit weißem Bart - Gottesbilder"
• 2. Juni: "Religion und das Leid in der Welt"
• 10. Juni: "Geboren von der Jungfrau Maria – Religion und Wunder"
Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr in der Bendestorfer Kirche (Kirchstraße 17a).