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Die „Farben der Fremdheit“: „Kunstnetz“-Mitglieder laden ins „Kunsthaus“ ein

Wann? 31.07.2014 19:00 Uhr

Wo? Kunsthaus, Hauptstraße 37, 21266 Jesteburg DE
Die Mitglieder des „Kunstnetz“ freuen sich auf die Ausstellung im „Kunsthaus“ (Foto: oh)
 
Sie kehrt ins „Kunsthaus“ zurück: Alwine Pompe (Foto: oh)
Jesteburg: Kunsthaus |

Alwine Pompe ist schon ganz aufgeregt: Am morgigen Donnerstag, 31. Juli, kehrt sie ins Jesteburger „Kunsthaus“ zurück. Ein gutes Jahr arbeitete die Bendestorferin im Beirat des Vereins „Kunstwoche Jesteburg“ mit. Ihr Ehemann Volker war sogar stellvertretender Vorsitzender. Dann erklärten beide ihren Rücktritt, nachdem es Differenzen mit Vereinschef Rainer Löding gab.
Nun die Rückkehr! Möglich macht es die Sommerpause. Das „Kunsthaus“ steht jetzt den Mitgliedern des „Kunstnetzes“ offen, die eine spannende Gemeinschaftsausstellung mit dem Titel „Fremdheit - welche Farbe hast Du?“ konzipiert haben.

mum. Jesteburg. Jesteburg steht für Kunst wie kaum ein anderer Ort im Norden. Eines der wohl besten Beispiele für die Kunst-Metropole ist das „Kunstnetz Jesteburg“. Bereits vor zwei Jahren haben sich mehr als ein Dutzend Künstler im Alter von Anfang 20 bis Mitte 80 aus der Samtgemeinde zusammengeschlossen. „Wir sind offen für alle“, sagt Initiatorin Susanne Dinter. Jetzt stehen die Mitglieder vor einem ganz großen Wurf: Vom 31. Juli bis zum 17. August stellen die Künstler ihre Werke im „Kunsthaus“ aus. Da sich der Verein „Kunstwoche Jesteburg“ eine Sommer-Verschnaufpause gönnt, ist das Gebäude an der Hauptstraße für die Jesteburger frei. Das Motto lautet „Fremdheit - welche Farben hast Du?“ Die Vernissage beginnt am Donnerstag, 31. Juli, um 19 Uhr.
So individuell wie die Künstler, so breit ist die Palette der gezeigten Kunstwerke. Sie reicht von Malerei, über Fotografie, Skulpturen und Kollagen zu Figurativem.
Und das ist noch nicht alles: Im Zuge der Ausstellung hat das Kunstnetz eine Lesung organisiert. Am Sonntag, 10. August, ist um 16 Uhr der „König der Kurzgeschichte“ zu Gast im „Kunsthaus“. Gunther Gerlach liest aus seinem Sammelband „Von Mädchen und Mördern“ (der Eintritt ist frei; eine Spende für den Autoren ist willkommen).
Das Kunstnetz präsentiert unabhängig voneinander arbeitende Künstler, die in der Samtgemeinde wohnen oder ihren künstlerischen Schwerpunkt dort haben. Es gehe darum, voneinander zu wissen, sich bei Bedarf gegenseitig zu unterstützen und sich nach außen zu zeigen. „Wir sind kein Kunstverein. Wir sind auch kein Club, der von Regeln und Vorschriften bestimmt wird“, unterstreicht Susanne Dinter.

• Auf der Homepage (www.kunstnetz-jesteburg.de) präsentieren sich die Mitglieder und zeigen ihre Arbeiten. Ziel ist es übrigens, möglichst alle Kunstschaffenden aus Jesteburg auf der Seite zu vereinen.

• Die Ausstellung ist geöffnet: donnerstags und freitags von 15 bis 18.30 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 Uhr bis 18.30 Uhr.

• Diese Künstler sind dabei: Angela Bergmann (Acryl und Tusche auf Leinwand), Verena Brockshus-Sprung (Analog Fotografie), Susanne Dinter (Acryl auf Leinwand), Michel Eggers (Fotografie auf AluDibond), Peter Engelbert (Materialmix auf Leinwand), Jürgen Gollmart (Öl auf Leinwand), Christel Hasper (Acryl auf Papier), Ulla Janzon (Acryl auf Leinwand), Marietta Klingenberg (gebackene Backpapierbilder), Marion Löhner (Acryl auf Leinwand), Helmut Martens (Stelen aus Eichenholz und Glas), Manfred Meinert (Figuren aus Holz und Kunststoff Metall), Georg Nehlsen (Acryl auf Hartfaser), Alwine Pompe (Pralinenpapiercollagen), Heidrun Quitmann (Aquarellbilder) und Angelika Pöter (Öl auf Leinwand, altmeisterlich)