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Ein riesiger Drache unter dem Dach! Kinderatelier der Kunststätte feiert Geburtstag mit einer Sonderausstellung

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Kinderateliers beginnt am Samstag eine Sonderausstellung (Foto: Kunststätte Bossard)
mum. Jesteburg-Lüllau. Anlässlich seines 15-jährigen Bestehens bietet das Kinderatelier der Kunststätte Bossard einen Rückblick auf das kreative Schaffen der letzten Monate. Unter dem Titel „Die kunterbunte Ausstellung“ zeigen die derzeit aktiven Kinder im „Schweizer Schuppen“ die ganze Palette ihres Könnens. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Samstag, 20. Juni, um 11 Uhr statt.
Zeichnungen, Acrylbilder, kleine Skulpturen und Drucke - die kleinen Künstler stehen dem Gründer und Erbauer der Kunststätte Johann Michael Bossard an Farb- und Formvielfalt in nichts nach. Im Mittelpunkt der Ausstellung wird eine Arbeit aus Pappmaché stehen: Ein langer Drache wird sich durch die Deckenbalken der Ausstellungshalle schlängeln. Das größte Werk dieser Ausstellung wurde von allen teilnehmenden Kindern in Teamarbeit gestaltet und gefertigt.
Das Kinderatelier der Kunststätte ist die Kunstschule des Museums. Mit der Eröffnung des „Neuen Ateliers“ im Frühjahr 2000 öffnete auch das Kinderatelier seine Pforten. Seit nun 15 Jahren wird ein vielseitiges kunst- und museumspädagogisches Programm angeboten. Neben den sehr beliebten Ferienprogrammen bietet das Kinderatelier jungen Kunstbegeisterten unter anderem die Möglichkeit, einen Kindergeburtstag inmitten der Kunst zu feiern.
Das Hauptangebot des Kinderateliers sind die Nachmittagskurse, die aktuell an drei Tagen in der Woche außerhalb der Ferien stattfinden. In kleinen Gruppen können Kinder ab fünf Jahren gemeinsam künstlerische Materialien entdecken, entsprechende Techniken und Werkzeuge erproben und selbst gestaltend tätig werden.
„Unser Ziel ist es, Kinder mit vielen künstlerischen Materialien und Techniken vertraut zu machen. Gerade im Werk von Johann Bossard lässt sich auf kleinem Raum eine Vielzahl unterschiedlicher Gestaltungsmöglichkeiten entdecken“, erklärt Niko Wolf, Kunstpädagoge an der Kunststätte Bossard.
• Mehr Informationen gibt es unter www.bossard.de.