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Gegen das Vergessen

Wann? 23.06.2017 18:00 Uhr

Wo? Filmmuseum, Am Schierenberg 2, 21227 Bendestorf DE
Freuen sich auf den Themen-Abend im Bendestorfer Filmmuseum: Ivar und Dagmar Buterfas-Frankenthal
Bendestorf: Filmmuseum |

Weltfriedenspreisträger Ivar Buterfas-Frankenthal lädt zu einem Abend in das Filmmuseum ein.

mum. Bendestorf. Dieser Abend wird etwas ganz Besonderes! Bundesverdienstkreuz-Träger Ivar Buterfas-Frankenthal hat sich dazu entschlossen, einen Abend voller Erinnerungen aus seinem bewegten Leben zu gestalten - das Motto lautet: "99 Minuten Wort und Wind". Er findet am Freitag, 23. Juni, um 18 Uhr im neuen Filmmuseum in Bendestorf (Am Schierenberg 2) statt. "Es wird eine spannende Veranstaltung", verspricht der 84-Jährige. Als Holocaus-Überlebender hat er sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen über die schreckliche Zeit des Nationalsozialismus zu informieren. "Meine letzte Veranstaltung fand vor fast zwei Jahren im Hittfelder Gymnasium statt", erinnert sich Buterfas-Frankenthal. "Aber ich fühle mich noch fit genug."
Nach der Begrüßung durch Bendestorfs Bürgermeister Hans-Peter Brink wird Buterfas-Frankenthal zu den Besuchern sprechen. Sein Thema lautet "Der Ehrenbürger als Zeitzeuge". Im Anschluss zeigt das Filmmuseum den Streifen "Wer Wind sät" unter anderen mit Heidi Kabel, Will Quadflieg und Wolf Biermann. Zum Abschluss wird Buterfas-Frankenthal vier Geschichten aus seinem Roman "Sunny Goj" vortragen. Im Zuge der Veranstaltung hat sich der 84-Jährige entschlossen, eine Auswahl seiner zahlreichen Auszeichnungen zu zeigen. Buterfas-Frankenthal ist unter anderem Weltfriedenspreisträger. Eine Ehrung, die er mit dem Dalai Lama teilt. Außerdem wurde ihm die silberne Verdienstmedaille für treue Dienste am Volke der Stadt Hamburg verliehen.
Ivar Buterfas-Frankenthal ist national und international bekannt in seiner Rolle als Zeitzeuge und Holocaust-Überlebender. Seit Jahrzehnten hat er in über 1.500 Veranstaltungen an deutschsprachigen Gymnasien, Hochschulen und Universitäten aus erster Hand über die Judenverfolgung im Dritten Reich berichtet. Gemeinsam mit seiner Mutter und acht Geschwistern hatte er nur mit Mühe und Not überlebt. Bekannt wurde Buterfas unter anderem auch durch sein Engagement zum Erhalt der Hamburger Nikolaikirche als Kriegsruine, die er mit einem von ihm gegründeten Förderverein sicherte und als Mahnmal gegen Ausländerfeindlichkeit, Rassenhass und Antisemitismus etablierte.
• Wer an der Veranstaltung teilnehmen möchte, sollte sich schnell anmelden. Die Plätze sind begrenzt. Interessenten wenden sich an Walfried Malleskat unter der Rufnummer 04183 - 509367 oder via E-Mail an malleskat@t-online.de. Der Eintritt ist frei; um Spenden für das Filmmuseum wird gebeten.