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HVV-Tickets werden teurer

(mum). Und wieder steigen die Preise! Der Hamburger Verkehrsverbund wird im Namen der Verkehrsunternehmen im HVV zum 1. Januar 2017 eine Tarifanhebung um durchschnittlich 1,4 Prozent beantragen. Das teilte das Unternehmen jetzt mit. Dieser Antrag werde in den kommenden Wochen in den zuständigen politischen Gremien behandelt.
"Der Preisentwicklung liegt wieder der HVV-Tarifindex zugrunde. Dieser Index basiert auf der Kostenentwicklung für Personal, Diesel und Strom bei den Verkehrsunternehmen sowie auf der allgemeinen Verbraucherpreisentwicklung", so Sprecher Rainer Vohl. In die Berechnung würden die Verbraucherpreise mit einer Gewichtung von 58,7 Prozent, die Personalkosten mit 33,4 Prozent sowie die Diesel- und Stromkosten mit 3,8 beziehungsweise 4,1 Prozent einbezogen werden.
"Der Dieselpreis ist weiter relativ niedrig und die Verbraucherpreise werden auch in diesem Jahr voraussichtlich nur leicht ansteigen", so Vohl. "Dies dämpft den Einfluss der steigenden Personalkosten auf den Index, die Preisanhebung liegt somit erneut unter den Werten der Vorjahre." Zum Vergleich: 2014 stiegen die Preise um 3,2 Prozent, 2015 um 2,6 Prozent, 2016 um 1,9 Prozent.
Viele Fahrkartenarten bleiben laut HVV im Preis unverändert, so werden beispielsweise weder die Großbereichskarte (3,20 Euro) noch die beliebten Tageskarten im Preis angehoben. Auch der Preis der Kinderkarte bleibt gleich. Die Kurzstreckenkarte verteuert sich erstmals seit 2014 um zehn Cent auf 1,60 Euro.
• Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.hvv.de.