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Jesteburg: Exzentrische Dreieckskompositionen im "Kunsthaus"

Michael Conrads stellt ab Donnerstag im Jesteburger "Kunsthaus" aus (Foto: oh)
mum. Jesteburg. Das Jesteburger "Kunsthaus" freut sich auf die nächste Ausstellungs-Eröffnung: Am Donnerstag, 13. November, feiert Michael Conrads ab 19 Uhr Vernissage. Conrads, 1977 in Grevenbroich geboren, studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, wo er 2007 bei Pia Stadtbäumer sein Diplom machte. In seinen Gemälden experimentiert der Künstler mit der Verdichtung unterschiedlicher grafischer Elemente. "Conrads Arbeiten entfalten eine unaufdringliche Kraft, die den Blick des Betrachters in ein Labyrinth des Sehens hineinzieht", sagt "Kunsthaus"-Kuratorin Isa Maschewski. "Der Künstler löst das Maschenwerk aus rationaler Planung und irrationaler Verfransung allerdings nicht auf, sondern erweitert es noch."
Auch neue Arbeiten aus der Werkserie der Exzentrischen Dreieckskompositionen (Zygoten) werden Teil der Ausstellung sein. Dabei handelt es sich um mittel- bis großformatige Arbeiten, auf denen jeweils ein schematisches Mandala zu sehen ist. Das Bildmotiv ist eine klare Referenz an die Arbeit Kreis Mo (1963) des Pop-Art-Künstlers Manfred Kuttner. Der serielle Ansatz ermöglicht Conrads Bild für Bild variierende malerische Interpretationen des Grundmotivs. Kreis Mo dient hier nicht als Vorlage, sondern eher als Ausgangspunkt einer eigenen Untersuchung des Motivs. Exklusiv für die Ausstellung im "Kunsthaus" hat Conrads komplett neue Arbeiten angefertigt: Inkjet-Prints, die auf Collagen aus Musterbögen basieren.
• Die Ausstellung ist bis zum 11. Januar zu sehen. Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag von 15 bis 18.30 sowie Samstag und Sonntag von 14 bis 18.30 Uhr.
• Infos im Internet: www.kunsthaus-jesteburg.de.