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Kunst-Vergnügen am "Hexenhaus" - Handeloher Künstlerin stellt in Wesel aus

Die Installation "Vierjahreszeiten" von Gertrud Larsz aus Handeloh ist ab sofort am "Hexenhaus" in Wesel zu sehen (Foto: Manfred Hoffmann)
mum. Wesel. "Vierjahreszeiten" lautet der Titel einer Installation, die ab dem heutigen Samstag, 30. April, für etwa vier Wochen am "Hexenhaus" in Wesel zu sehen sein wird. Verantwortlich ist die Handeloher Künstlerin Gertrud Larsz. "Meine Arbeiten haben das Ziel, Kunst und Natur zu verbinden", sagt die Künstlerin. Da jeder Standort seine eigene Besonderheit hat, entscheidet sie sich erst nach einer Ortsbesichtigung für das Material. In Frage kommen Stoffe, Metall, Acryl oder Holz. "Vierjahreszeiten" ist aus verschiedenfarbigen Fahnenstoffen auf vier Eisenrahmen gearbeitet. Die Stoffe reagieren auf den Wind und werden so zu einem Farb- und Lichterspiel.
• Das "Hexenhaus" (Höllenhoff 1) ist ein denkmalgeschütztes Fachwerkgebäude im Herzen von Wesel. Der Ursprung geht auf das Jahr 1731 zurück. Zunächst diente es einem der größeren ortsansässigen Höfe als Backhaus. Derartige Bauwerke wurden im 18. Jahrhundert aus Brandschutzgründen am Ortsrand errichtet. Die heutige Form des Gebäudes kam durch spätere Nutzung für Wohnzwecke zustande. Der Name beruht auf der hexenhausartigen verwinkelten Bauweise. Die Bezeichnung des Standortes "Höllenhof" weist auf die zahlreichen Stechpalmensträucher im umgebenden Eichenwald hin. Seit 2007 kümmert sich ein Förderverein um den Erhalt des Hauses, in dem verschiedene Veranstaltungen stattfinden - unter anderem standesamtliche Trauungen.