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Mit dem Fahrrad auf Bossards Spuren

Das Ziffernblatt der auffallenden Außenuhr an der Hamburger Börse wurde von Bossard gestaltet (Foto: Kunststätte Bossard)
mum. Jesteburg/Hamburg. Künstler und Kunstpädagoge Niko Wolf lädt für Sonntag, 28. Juni, zu einer baukulturellen Entdeckungstour per Fahrrad durch Hamburg ein. Stationen auf der etwa dreistündigen Route werden Johann Michael Bossards Bauplastiken sein, die sich an bekannten Stellen in der Innenstadt befinden. Treffpunkt ist um 11 Uhr der Aufgang des Museums für Völkerkunde (Rothenbaumchaussee 64).
Um Bossards Werk kennenzulernen, ist ein Besuch seines "Tempels" in Lüllau unumgänglich. Von 1912 bis 1950 schuf der Bildhauer und Maler dort auf einem drei Hektar großen Grundstück ein einmaliges expressionistisches Ensemble. Doch die Abgeschiedenheit in der Nordheide konnte der Künstler mit seiner Frau nur an Wochenenden nutzen. Bossard lebte und arbeitete in Hamburg, war von 1907 bis 1944 Lehrer für Bildhauerei an der damaligen Staatlichen Kunstgewerbeschule. Mit einer Vielzahl von Bauplastiken hat der gebürtige Schweizer seine Handschrift in der Hansestadt hinterlassen. Das Curio-Haus gegenüber dem Völkerkunde-Museum, die Handelskammer sowie Gebäude in den Stadtteilen Eimsbüttel und Eppendorf gehören zu den Stationen der etwa 15 Kilometer langen Fahrradtour, an denen Wolf halt machen wird.
• Die Mitfahrt kostet 11 Euro; eine Anmeldung ist erforderlich. Infos und Anmeldung unter der Rufnummer 04183 - 5112 oder via E-Mail an info@bossard.de.