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Schulden machen krank!

Sorgentelefon bietet Hilfe am 8. Juni

(mum). Schulden machen krank. Und eine Krankheit ist allzu oft Auslöser für eine Verschuldung. Zur bundesweiten Aktionswoche "Schulden machen Krankheit macht Schulden" der Sozialen Schuldnerberatungsstellen vom 6. bis 10. Juni bietet die Soziale Schuldnerberatungsstelle im Landkreis Harburg ein Sorgentelefon an. Unter der Telefonnummer 04181 - 2197979 können verschuldete Menschen am Mittwoch, 8. Juni, von 8 bis 18 Uhr über ihre Schulden und Ängste sprechen.
Mehrere Aspekte sind der Sozialen Schuldnerberatung wichtig: "Eine Krankheit ist oft Auslöser für die Entstehung einer Überschuldung, dies zeigen Statistiken sehr deutlich", sagt Karlheinz Kämpker, Fachbereichsleiter der Sozialen Schuldnerberatung der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen. Zudem seien überschuldete Menschen häufig in ihrem Gesundheitszustand beeinträchtigt. "Als Reaktion auf die finanzielle Krise kommt es zu psychischen, physischen und psychosomatischen Leiden." Er weiß: "Es sind diffuse Ängste und das Gefühl der Ohnmacht der verschuldeten Menschen, die zu gesundheitlichen Problemen führen.“ Verschuldete Menschen hätten Angst, die Kinder zu verlieren, dass der Gerichtsvollzieher ihnen alles wegpfändet oder dass der Ehegatte mithaften muss. "Durch die Klärung dieser Ängste und die Eröffnung einer Entschuldungsperspektive werden Kräfte frei, das eigene Schicksal wieder in die Hand zu nehmen", sagt Kämpker. Er rät verschuldeten Personen, sich beraten zu lassen.
Sorgentelefon am Mittwoch, 8. Juni, von 8 bis 18 Uhr unter der Telefon-Nummer 04181 - 2197979.