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Greifen Frauen robuster an ?

Bei diesem Zweikampf an der Bande ging es auch ohne Körperkontakt

FUSSBALL: Eintracht Immenbeck verteidigt den Pott – zwei Spielerinnen schwer verletzt

(cc). Klar, dass auch Frauen beim Fußball unter dem Hallendach robust zu Werke gehen. Obwohl bei der 9. Turnierauflage um den Möbel-Kraft-Cup am vergangenen Sonntag in Jesteburg fair gespielt wurde, gab es zwei Verletzte, die mit Splitterbruch im linken Arm und Gehirnerschütterung in das Buchholzer Krankenhaus eingeliefert wurden. „Wir blicken mit gemischten Gefühlen auf unser Turnier zurück. Im nächsten Jahr werden wir auf Kleinfeldtore spielen lassen,“ sagt Teamsprecherin Britta Ludewig von der gastgebenden SG Jesteburg-Bendestorf.
Das Turnier bot den Zuschauern spannende Spiele und Tore satt. Begeistert haben vor allem die Finalbegegnungen: Erst hatte sich die SG Jesteburg-Bendestorf nach Siebenmeterschießen gegen die Hamburger U18-Auswahl Platz fünf beim eigenen Turnier gesichert. Dann hatten sich der Regionalligist Bergedorf 85 und Eintracht Immenbeck in den Halbfinalbgegnungen für das Endspiel durchgesetzt. Dieses Finalspiel endete mit guten Torchancen auf beiden Seiten nach regulärer Spielzeit 0:0 torlos. Erst im Siebenmeterschießen setzte sich Vorjahressieger TSV Eintracht Immenbeck mit 4:3 durch. Das Siegtor für Immenbeck erzielte Fabinne Stejskal. Den dritten Platz sicherte sich Verbandsligist Einigkeit Wilhelmsburg, der im kleinen Finale den TV Jahn Delmenhorst bezwang. Als beste Spielerin des Turniers wurde Ann-Kathrin Lüth vom Turniersieger Eintracht Immenbeck ausgezeichnet. Zur besten wurde Torhüterin Laura Jungblut von der SG Jesteburg-Bendestorf gewählt.
Die Platzierungen: 1. Eintracht Immenbeck, 2. Bergedorf 85, 3. Einigkeit Wilhelmsburg, 4. TV Jahn Delmenhorst, 5. SG Jesteburg-Bendestorf, 6. Hamburger U18-Auswahl, 7. Fortuna Celle, 8. Moorburg "Allstars", 9. Eintracht Lüneburg und 10. MTV Barum.