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Frist-Versäumnis beim Jahresabschluss kann teuer werden

(mum). Nur noch bis Ende Dezember haben Unternehmen Zeit, ihre Jahresabschlussunterlagen für das Bilanzgeschäftsjahr mit Abschluss am 31. Dezember 2014 elektronisch beim Bundesanzeiger einzureichen. Wer diese Frist versäumt, dem droht ein Ordnungsgeld. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg hin.
Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 2.500 Euro und wird schrittweise auf bis zu 25.000 Euro erhöht. Die Frist betrifft alle Unternehmen, die regelmäßig ihre Jahresabschlüsse offen legen müssen, insbesondere Kapitalgesellschaften sowie Personenhandelsgesellschaften ohne eine natürliche Person als persönlich haftenden Gesellschafter (wie etwa die GmbH & Co. KG).
„Das Ordnungsgeld kann nicht nur gegen das Unternehmen, sondern auch gegen dessen gesetzliche Vertreter verhängt werden. Diese haften dann auch mit ihrem Privatvermögen, selbst wenn als Rechtsform eine GmbH oder UG gewählt wurde“, erklärt IHK-Rechtsreferentin Daniela Haan. Kleinstunternehmen müssen seit 2012 nur ihre Bilanz einreichen, um ihrer Verpflichtung nachzukommen. Begünstigt sind Unternehmen, die zwei der drei folgenden Schwellenwerte nicht übersteigen: zehn Arbeitnehmer, 350.000 Euro Bilanzsumme beziehungsweise 700.000 Euro Umsatzerlöse.