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Tipps zum Ausbildungsstart: So meistern Auszubildende die ersten Tage im Unternehmen

Damit der Start in die Ausbildung gelingt, sollte Azubis ein paar Regeln beachten (Foto: Fotolia / drubig-photo)
(mum). In wenigen Tagen beginnt das Ausbildungsjahr 2015. Für viele Azubis ist der Start in Berufsleben mit Aufregung und Unsicherheit verbunden. "Das ist gar nicht nötig", weiß Dr. Susanne Schmitt, Hauptgeschäftsführerin des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages (NIHK). "Wer ein paar Ratschläge befolgt, meistert den Übergang von Schule zu Beruf und die ersten Tage im Unternehmen."
Die Duale Ausbildung biete den jungen Menschen hervorragende Aussichten, so Schmitt weiter. Immerhin seien ihnen in niedersächsischen Unternehmen attraktive Ausbildungsberufe, Wertschätzung und gute Karrierechancen sicher. "Gute Ausbildungsbetriebe wissen, was sie an den Auszubildenden haben und sehen in ihnen die Fachkräfte von morgen", betont Volker Linde, NIHK-Sprecher für Berufsbildung. Deshalb gebe es auch nach der Ausbildung vielfältige Möglichkeiten der individuellen Weiterentwicklung. Ausbildung sei keine Sackgasse, sondern eröffne viele Chancen, im Unternehmen und in der Weiterbildung. Nach Ausbildung und drei Jahren Berufserfahrung sei ein Studium mit Lehre möglich, erläutert Linde.
Das gibt der NIHK den neuen Auszubildenden für die ersten Tage ihres Berufslebens mit auf den Weg:
Pünktlichkeit: Gerade am Anfang ist Pünktlichkeit das A und O. Wer pünktlich ist, hinterlässt einen guten Eindruck. Darum sollten Azubis ihren Arbeitsweg kennen und möglichst schon mal abgefahren sein, denn manchmal brauchen Bus oder Bahn doch länger als erwartet.
Passendes Outfit: Die Devise sollte sein, anfangs lieber etwas overdressed als underdressed, am zweiten Tag kann man seine Kleidung dann notfalls korrigieren. Das Outfit sollte auf jeden Fall zurückhaltend sein und zur Branche passen. Sinnvoll ist es, vor dem ersten Tag beim Vorgesetzten nachzuhaken, ob es eine Kleiderordnung oder bestimmte Erwartungen an das Outfit gibt.
Freundliches und zurückhaltendes Auftreten: Wer freundlich und zurückhaltend ist, kommt gut an. In den ersten Tagen gilt es, die Umgangsformen der Kollegen gut zu beobachten, dann findet man schnell das richtige Maß zwischen Zurückhaltung, Aufgeschlossenheit und Eigeninitiative.
Auszeit für Smartphone & Co.: Anfangs bleibt das Smartphone besser in der Tasche und auch soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. sind tabu. Am besten fragen die Azubis ihren Ausbilder, ob es Regeln für Telefon- und Internetnutzung gibt.
Zum Nichtwissen stehen und fragen: Die Ausbildung ist zum Lernen da, deshalb ist es nicht schlimm, zu Beginn nicht alles zu wissen. Also lieber einmal mehr nachfragen, als beispielweise falsche Informationen an die Kunden zu geben.