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Was sind denn schon zwei Cent? Post erhöht schon wieder das Porto!

60 Cent für einen Brief - ab Januar reicht das nicht mehr! Die Post erhöht erneut das Porto
(mum). WOCHENBLATT-Leser Gerhard Hennig ist auf Zinne: Die Deutsche Post erhöht das Briefporto erneut um zwei Cent. Ab Januar kommenden Jahres werden für den Standardbrief (bis zu 20 Gramm) 62 statt 60 Cent fällig. Es ist bereits die dritte Preisanhebung innerhalb kurzer Zeit: Zunächst erhöhte die Post das Porto vor zwei Jahren um drei Cent, ein Jahr später kamen weitere zwei Cent hinzu - und nun sollen es noch einmal zwei Cent werden. Damit verteuert sich der Briefversand in rund zwei Jahren um ca. zwölf Prozent. Die Post begründet die Erhöhung mit steigenden Lohnkosten und hohen Investitionen. Das Unternehmen steht unter Druck, weil es jedes Jahr weniger Briefe befördert.
Kunden, die ihre Briefmarken bis Januar 2015 nicht aufgebraucht haben, können diese mit einer 2-Cent-Marke ergänzen. Hennig aber ist davon überzeugt, dass die Erhöhung System hat und nur dazu dient, die Kunden abzuzocken. „Ich glaube, viele Menschen werden ihre Briefmarken-Bestände wegwerfen, statt die Ergänzungsmarken zu kaufen“, so der Buchholzer. Das mögen für den einzelnen nur Kleinstbeträge sein, unter dem Strich käme aber eine beachtliche Summe sein. Andere Post-Kunden ärgern sich darüber, dass sie zu viele Ergänzungsmarken gekauft haben und damit nichts anfangen können, außer den kompletten Brief zu plakatieren.
Hennig fragt sich, warum die Post nicht gleich um einen größeren Betrag erhöht. Wahrscheinlich würde es dann richtig Feuer von den Kunden geben. „Aber zwei Cent tun ja nicht weh.“
• Für den internationalen Standardbrief und die Postkarte ins Ausland werden künftig statt 75 Cent 80 Cent fällig, teilte die Post mit. Der innerdeutsche Kompaktbrief (maximal 50 Gramm) soll mit 85 Cent dagegen um fünf Cent billiger werden.