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Feuerwehr-Einsatz im Fährhaus Kirschenland

Der Brand eines Wäschetrockners im Fährhaus Kirschenland hielt rund 30 Feuerwehrleute am Sonntagmorgen auf Trab (Foto: Feuerwehr)
lt/nw. Jork. Glimpflich verlief der Brand eines Wäschetrockners am Sonntagmorgen im Fährhaus Kirschenland in Jork-Wisch. Aus noch ungeklärter Ursache ging das Gerät gegen 9 Uhr in Flammen auf und hatte schnell eine starke Verqualmung ausgelöst.
Bei dem Versuch, das Feuer selber zu löschen, zog sich ein Angestellter des Gasthauses eine Rauchvergiftung zu und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Zwei weitere Personen erlitten leichtere Rauchvergiftungen und konnten vor Ort behandelt werden.
Die Feuerwehren Jork und Borstel waren mit etwa 30 Einsatzkräften vor Ort, ließen sofort das Gebäude räumen und brachten den Wäschetrockner ins Freie. Anschließend wurde der betroffene Gebäudeteil belüftet.
Beim Ausbruch des Brandes waren etwa 30 Personen im Gebäude, teilweise Übernachtungsgäste einer Hochzeitsfeier. Da den Einsatzkräften im Anfang die Zahl der vom Brandrauch Betroffenen nicht eindeutig klar war, wurden sicherheitshalber ein Notarzt, zwei Rettungswagen sowie ein Experte des Landkreises zur medizinischen Koordination an die Einsatzstelle entsandt.
Vorsichtshalber wurde auch die Messgruppe des Landkreises eingesetzt, um sicherzustellen, dass die Räume des Hotel- und Restaurantbetriebes am Ende frei von Schadstoffen sein würden.
Außer am Trockner kam es zu keinem weiteren Brandschaden, so dass die Schadensumme überschaubar ist. Ermittlungen zur Klärung der Brandursache hat die Polizei aufgenommen.