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"Ablösesumme für Sanierung nutzen"

bc. Jork. Obstbauern nutzen ihn, um zu ihren Plantagen zu gelangen, Schüler, um mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren, Touristen, um das Alte Land zu erkunden. Doch der Wirtschaftsweg "Halbfehrden" im Jorker Ortsteil Osterladekop ist kaputt (das WOCHENBLATT berichtete). Die CDU-Fraktion will den Weg im nächsten Jahr sanieren lassen. Ein entsprechender Antrag soll am morgigen Donnerstag, 20. Februar, (18.15 Uhr, Alte Wache) im Bauausschuss diskutiert werden. Die Kosten sollen 350.000 Euro betragen.

Die klamme Gemeinde darf auf eine 75-prozentige Förderung (ca. 262.000 Euro) von der Flurbereinigungsbehörde "LGLN" hoffen, sofern sie 25 Prozent aus der eigenen Kassen dazuschießt - etwa 87.500 Euro. Doch woher das Geld nehmen?

Die CDU hat ein Finanzierungskonzept vorgestellt. Es basiert auf der Übernahme der neuen Wirtschaftswege und Brücken, die im Zuge des A26-Baus entstanden sind, und der dafür fälligen Ablösesumme vom Niedersächsischen Straßenbauamt. "Der Eigenanteil der Gemeinde kann allein durch die Abschlagszahlung für die Brücke in Westerladekop in Höhe von 103.000 Euro gedeckt werden", sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Eble.

Ob es im morgigen Ausschuss zur öffentlichen Diskussion kommen wird, ist allerdings fraglich. Die CDU will zunächst die interfraktionellen Sitzungen zur strategischen Finanzplanung am 19. und 26. Februar abwarten.

Jorks Bauamtsleiter Thomas Bültemeier hofft, dass der Rat die 25 Prozent Eigenmittel zur Verfügung stellt: "Mehr Förderung werden wir nicht erhalten."