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Aus einer Ruine wurde ein Museum

Museumsleiter Dieter-Theodor Bohlmann ist seit Anfang an dabei (Foto: Martens)
bc. Jork. Mit einer Feierstunde haben Bürgermeister Gerd Hubert, Museumsleiter Dieter-Theodor Bohlmann sowie 40 geladene Gäste den 25. Geburtstag des Museums Altes Land in Westerjork begangen. Seit der Eröffnung am 2. Juni 1990 zählte Bohlmann, der von Anfang an dabei ist, 561.700 Besucher.

Ca. 12.000 Arbeitsstunden hat er über all die Jahre ins Museum investiert. Vehement hat der pensionierte Berufsschullehrer in den vergangenen Jahren den kostenlosen Eintritt verteidigt. Durch sein ehrenamtliches Engagement haben sich die Kosten für die öffentliche Hand auf ein Minimum reduziert.

Das Museum war einst ein Ruinen-Grundstück. Der „Kohlmeier‘sche Hof“ im Besitz der Gemeinde Jork zerfiel mehr und mehr. 1983 musste die Feuerwehr sogar den hinteren Hallenteil einreißen. Die Altländer Sparkasse erwarb die Ruine für den symbolischen Preis von 1 D-Mark und entwickelte gemeinsam mit der Gemeinde ein Nutzungskonzept. Der ausgebaute Dachboden wird heute für Ausstellungen, Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt. So fanden hier seit 1999 insgesamt 202 Konzerte statt. Im Erdgeschoss ist die Dauerausstellung mit alten Maschinen, historischen Möbeln, Trachten und allerlei Altländer Utensilien untergebracht. Zu dem Hof-Ensemble gehört auch eine Durchfahrtsscheune.