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Blütenkönigin sagt Adiós

Aufregend: Carolina traf Ministerpräsident Stephan Weil (Foto: oh)
bc. Jork. Das hätte sich Carolina Sofia Wolf vor einem Jahr niemals träumen lassen. Vor fremden Menschen ohne zittrige Stimme frei zu reden, war so gar nicht das Ding der 19-jährigen Jorkerin. Jetzt hat die Altländer Blütenkönigin damit weit weniger Probleme. Als sie vor Kurzem im Jorker Rathaus ihren Erlebnisbericht der vergangenen zwölf Monate vorstellte, war von Aufregung nichts zu spüren.
In dem einen Jahr als Majestät ist die modeinteressierte BBS-Schülerin (Fachrichtung Gestaltung) von einem eher schüchternen Mädchen zu einer selbstbewussten jungen Frau gereift. Was nicht nur Mama Rosa bemerkt hat: „Ich bin so stolz“, sagt sie. Auch Bürgermeister Gerd Hubert und Peter Dammann von der Jorker Werbegemeinschaft überschütten Carolina mit Lob: „Du hast einen wunderbaren Job gemacht“, so Hubert.
Carolina, die Blütenkönigin mit spanischem Blut – ihre Mutter kommt von der iberischen Halbinsel - lächelt viel, wenn sie von ihren zahlreichen Auftritten erzählt. Es war ein Kindheitstraum, der da im Mai 2013 in Erfüllung ging.
Mehr als 40 Termine nahm Carolina als Blütenkönigin wahr, repräsentierte das Alte Land, sei es beim Vareler Mühlenfest, beim Weinfest der Feuerwehr Munster, beim Rosenfest in Uetersen oder bei der Internationalen Gartenschau in Hamburg. Stets schwärmte sie von der Obstbau- und Tourismusregion an der Unterelbe - auch in Fernseh-, Radio- und Zeitungsinterviews. „Anfangs war es sehr ungewohnt für mich, vor der Kamera zu stehen und sogar Autogramme schreiben zu müssen“, erzählt die scheidende „Blütenqueen“. Momente, die jedoch ewig in Erinnerung bleiben.
Das eine Jahr habe sie geprägt, sagt Carolina: „Es war toll. Vielen Dank an alle, die mich unterstützt haben.“ Auf der großen Blütenfest-Bühne wird sie sich am Samstag, 3. Mai, von ihrem „Volk“ verabschieden. Dann übergibt sie Flunkenkranz und silberne Filigrankette an ihre Nachfolgerin.