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Carolina Wolf ist die neue Blütenkönigin

Carolina Wolf ist die neue Altländer Blütenkönigin. Mehr Bilder vom Blütenkorso in der Galerie
lt/bc. Jork. Carolina Sofia Wolf ist die neue Altländer Blütenkönigin. Für die 18-Jährige aus Jork geht damit ein Kindheitstraum in Erfüllung. Wie eine richtige Majestät fühlt sie sich. "Das ist alles so aufregend. Als ich die Bühne betrat, war ich sprachlos", sagt Carolina im WOCHENBLATT-Gespräch.

Unter dem Jubel der weit mehr als 1.000 Zuschauer und bei strahlendem Sonnenschein wurde ihr die kostbare silberne Filigran-Kette angelegt. Nach der Krönung fuhr die neue Majestät mit ihrer Vorgängerin Theresa Dicks in einer offenen Kutsche an tausenden Menschen vorbei. Der Blütenkorso ist gute Tradition des Blütenfestes.

Ihre Vorgängerin kennt die neue Königin gut. Seit der vierten Klasse sind die beiden Freundinnen. Wie Theresa liebt auch Carolina das Stepptanzen beim TuS Jork. Im nächsten Jahr will die Schülerin der Gestaltung an der BBS Stade die Fachhochschulreife ablegen. Ihr kreatives Hobby Nähen passt dazu.

Eltern und Großeltern von Carolina verfolgten die Krönungszeremonie auf der großen Bühne am Rathaus. "Ich lasse alles mich zukommen, will viel über das Alte Land lernen", sagt Caroline. Ihre ersten Autogramme musste die "Monarchin" bereits schreiben. "Ein ungewohntes Gefühl."

Die neue Altländer Blütenkönigin hat spanische Wurzeln. Ihre Mutter kommt von der iberischen Halbinsel. Carolina hat sowohl einen deutschen als auch einen spanischen Pass. Die Nachricht, dass die Familie um eine Königin reicher ist, erreichte die spanische Verwandtschaft noch am Samstagabend. "Zum Kirschenmarkt wollen mich meine Cousine und mein Cousin besuchen", erzählt die neue Botschafterin des Alten Landes.

Zwei Tage lang wurde im Alten Land kräftig gefeiert. Eine riesige bunte Meile, ein Kunsthandwerker-Markt im Rathaus und viele Showacts auf zwei Bühnen lockten die Menschen aus Nah und Fern nach Jork.

Michel Rausch, Vorsitzender der veranstaltenden Jorker Werbegemeinschaft, zog ein positives Fazit. Weit mehr als 10.000 Besucher strömten nach Jork. Bis auf wenige Ausnahmen blieb es friedlich. Die Polizei musste lediglich drei alkoholbedingte Platzverweise aussprechen. Rausch: "Die Stimmung war prima. Jung und Alt hat zusammengefeiert. Einschließlich Polonäse vor der Bühne."