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„Das Ergebnis ist eine schallende Ohrfeige für nahezu alle beteiligten Behörden“

bc. Altes Land. Die Dortmunder Firma „IKU - Die Dialoggestalter“ hat im Auftrag der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eine umfassende Interessensanalyse durchgeführt. Titel: „Dialog zum Verkehr im Alten Land und der B73“. Dazu befragte das Unternehmen zahlreiche Behörden, Kommunen, Bürgerinitiativen und Verbände. Auch mit der Bürgerinitiative (BI) „Obstmarschenweg Jork“ unterhielten sich zwei IKU-Vertreter. Der Abschlussbericht liegt jetzt vor.

In den Augen von Gerd Lefers, Mitglied der BI und Kreistagsabgeordneter für die Freie Wählergemeinschaft, ist er „eine schallende Ohrfeige für nahezu alle beteiligten Behörden“. Lefers: „Hoffentlich werden daraus Konsequenzen gezogen.“
In dem Bericht heißt es u.a., dass die Gesamtsituation des Verkehrs im Alten Land verfahren sei. Auf Hamburger Seite sei der Kenntnis- und Informationsstand zur A26 mangelhaft.

Die Koordination zwischen den Ländern Niedersachsen und Hamburg erscheine unabgestimmt. Insbesondere die Rolle des Landkreises Stade und des Landes Hamburg wird kritisch beurteilt. Nur unter der Voraussetzung, dass sich alle Akteure aktiv beteiligen, erscheine ein Dialog sinnvoll, so die IKU-Analyse.