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"Die Fährfahrt ist unkalkulierbar"

bc. Cranz. Die Bürgervertretung Neuenfelde-Francop-Cranz hat im Rahmen des Projektes "Elbe Este Fähren" ihre Forderung erneuert, endlich die Bedingungen für eine verlässliche Fährverbindung von Hamburg ins Alte Land zu schaffen, um verlässliche oder sogar steigende Passagierzahlen zu erreichen.
In der Pflicht stehe dabei die städtische Hamburger Reederei HADAG, sagt Boy Friedrich von der Bürgervertretung. Derzeit sei eine Fährfahrt unkalkulierbar und "eine nervige Angelegenheit". Zur Erklärung: Aufgrund der niedrigen Wasserstände in Elbe und Este verkehrt die Fähre nicht immer wie im Fahrplan ausgewiesen bis nach Cranz, sondern manchmal nur bis Neuenfelde oder Finkenwerder.
"Bei einer Fähre mit weniger als einem Meter Tiefgang wäre das Tidefenster deutlich größer. Die Abfahrten wären verlässlicher. Zudem müsste das Wasser- und Schifffahrtsamt bzw. die Hafenbehörde den Fluss weniger ausbaggern", sagt Friedrich. Das gegenwärtige Schiff der HADAG benötige eine Wassertiefe von zwei Metern. Ein solches Schiff habe es In der 160-jährigen Geschichte der Personenschifffahrt auf der Este noch nie gegeben, so Friedrich.
Kreative Lösungen seien gefragt. Stichwort innovative Antriebstechnik neuer Schiffe, Verknüpfung von Bus, Auto und Fahrrädern mit neuen Linien. Friedrich: "Der Nahverkehrsweg auf der Elbe hat Potenzial."