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Die Umgehung ist Ende Juli fertig

Diese Woche wird die Baustelle am Vorbelastungsdamm eingerichtet. Es folgt der Sandabtransport und die Asphaltierung
bc. Jork. Na endlich!, werden viele Jorker Bürger aufatmen. Es bewegt sich was am Vorbelastungsdamm - dort, wo in in weniger als drei Monaten die neue Ortsumgehung (K26 neu) entlang führen soll. Nach Angaben von Kreisbaurat Hans-Hermann Bode beginnt der Sandabtransport am kommenden Montag, 18. Mai, mit einem offiziellen Pressetermin. „Der Anschluss der Straße an die L140 ist für Ende Juli geplant“, sagt Bode auf WOCHENBLATT-Anfrage. Der Landkreis ist Bauherr der Trasse.

Wie berichtet, sollte die Straße eigentlich schon im November 2014 fertig sein, rechtzeitig zur Freigabe des A26-Teilstücks von Horneburg nach Jork. Weil sich der Vorbelastungsdamm aber noch immer Millimeter für Millimeter setzte, konnten der Abtransport und die Asphaltierungsarbeiten nicht beginnen. Die ersten Vorbereitungen für den Bau der Umgehung waren bereits 2013 mit dem Bau einer Brücke über die Jorker Hauptwettern gestartet.

Am kommenden Montag rücken nun die schweren Maschinen an. Ist die Straße von „Jorkerfelde“ vorbei am Gewerbegebiet „Ostfeld“ bis zur L140 (Obstmarschenweg) im Juli tatsächlich fertig, werden sich Kreis und Land unmittelbar an den Bau des Kreisverkehrs auf der L140 machen. „Dafür muss der Bereich teilweise vollgesperrt werden“, so Bode. Über „Jorkerfelde“ seien die Gewerbebetriebe im „Ostfeld“ aber ständig erreichbar.

Unterdessen hat sich in dem um knapp acht Hektar erweiterten Gewerbegebiet „Ostfeld“ (das WOCHENBLATT berichtete) noch immer nichts getan. Nach wie vor ist der Jorker Betrieb „Brockmann Landmaschinen“ das einzige Unternehmen, das dort ein Grundstück gekauft hat. Nach einigen Unstimmigkeiten mit der Gemeindeverwaltung über die Auslegung des Bebauungsplans, die inzwischen ausgeräumt sein sollen, erwartet Firmenchef Peter Brockmann, dass im Mai die Baugenehmigung des Landkreises eintrifft. Den Bauantrag hat er bereits im Februar gestellt. „Ich plane mit einer Eröffnung im Frühjahr 2016“, so Brockmann.

Aber was ist mit weiteren Unternehmen? Sieben Hektar sind noch frei. Michael Seggewiß, Wirtschaftsförderer beim Landkreis Stade, bestätigt, dass zwei regionale Firmen aus dem Anlagenbau konkretes Interesse zeigen, sich dort anzusiedeln, ein Vertragsabschluss aber noch nicht vorläge. Selbst ernannter „Chef-Verkäufer“ ist Jorks Bürgermeister Gerd Hubert.

Die klamme Altländer Gemeinde braucht das Geld aus dem Verkauf der Grundstücke. 900.000 Euro sind im Haushalt einkalkuliert.

Seggewiß berichtet, dass viele Unternehmen gerne größere Grundstücke in dem Gewerbegebiet kaufen möchten. Möglicherweise werde sogar der Bau einer weiteren Stichstraße erforderlich.

• Die Sanierung des überfahrbaren Mini-Kreisels in der Jorker Ortsmitte soll nach Angaben des gemeindlichen Bauamtes wahrscheinlich erst Anfang 2016 beginnen.