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Die Wikinger fallen über Jork her

Die Wikinger vor ihrer Ringburg in Jork-Neuenschleuse.
at. Jork-Neuenschleuse. Der Wikingermarkt am Yachthafen in Jork-Neuenschleuse zog am Wochenende mehr als 10.000 Besucher an. Erstmals fand das bunte Markt- und Lagertreiben an vier Tagen statt.
Die Wikingergesellschaft Altes Land versetzte ihre Gäste zurück in die Zeit der Wikinger mit kriegerischen Schaukämpfen, Fahrten auf dem Wikingerschiff, Armbrustschießen, Bogenschießen und Axtwerfen. Die großen und kleinen Besucher staunten über das Wikingerdorf und über die Ringburg.
"Es war eine perfekte Veranstaltung", resümiert Jörg Schultz. Er gehört zum Organisationsteam um das Wikingerspektakel. Im vergangenen Jahr war die Veranstaltung aufgrund des schlechten Wetters ausgefallen. In diesem Jahr lief aber alles nach Plan: Die Veranstalter hatten für einen festen Weg angelegt, sodass die Besucher durch die Zeltstadt schlendern konnten ohne im Matsch zu versinken. Aber davon war sowieso keine Rede. "Das Wetter war super. Nicht zu warm oder zu regnerisch", sagt Jörg Schultz. Selbst am Freitag waren mehr als 2.000 Besucher am Yachthafen. "Wir hatten mit viel weniger gerechnet und waren davon ausgegangen, dass der Tag mehr eine Veranstaltung für uns sein wird." Die Organisatoren gehören zum Jomswikingerbund. Er geht auf den legendären Männerbund, der viele Schlachten schlug.
75 Heerlager mit 200 Zelten, galt es für die Besucher zu entdecken. 400 Darsteller machten die Zeitreise noch realistischer. Sie übernachteten vier Tage auf dem Gelände, die weiteste Anreise hatten Gruppen aus Österreich. Neben Kämpfen zeigten Handwerker zeigen alte Arbeitstechniken, Händler boten Schmuck und Felle an. Doch am spannendsten war zu beobachten, wie sich die Gruppen an ihren Feuerstellen eingerichtet hatten - genau wie in der Zeit der Wikinger vom 7. bis 11. Jahrhundert. Dazu gehört auch die Gruppe "Die Reisenden nach Haithabu". Die Mitglieder aus Kiel und Tarp zeigen den jüngsten Besuchern, wie sie sich als richtiger Wikinger anziehen müssen. "Es ist ein Museum, aber zum Anfassen", sagt Wikinger Thore Steen.