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Ein 200 Tonnen Koloss

Wurde auf der Sietas-Werft frisch beschichtet und sandgestrahlt: das reparierte Flutschutztor (Foto: oh)
bc. Cranz. Auf Initiative der Bürgervertretung Neuenfelde-Francop-Cranz konnten jetzt Mitglieder der Vertretung, interessierte Cranzer sowie Vertreter von örtlichen Schleusenverbänden das reparierte Flutschutztor des Estesperrwerks vor Ort auf der Sietas-Werft in Augenschein nehmen - noch bevor es am heutigen Dienstag wieder eingesetzt wird.

Die Besucher ließen sich die technischen Fein- und Neuheiten des Stahlkolosses erklären: wie z.B. den Einbau von Spüldüsen in einer Größe von 5-DM-Stücken, die Echolot-Sonden oder der aus mehreren Zentimetern dicken Stahlblechen bestehende sogenannte Niederhalter, der ein selbsttätiges Aushängen des Tores künftig verhindern soll.

Wie berichtet, hatte die Hamburg Port Authority (HPA) im August vergangenen Jahres bereits die beiden elbseitig defekten Tore mit neuer Spül- und Sicherheitstechnik ausgerüstet, um den Hochwasserschutz zu verbessern. Ein Jahr später wurde nun das östliche binnenseitige Tor erneuert.

Das frisch beschichtete, sandgestrahlte, 23 Meter breite, knapp 17 Meter hohe und 200 Tonnen schwere Flutschutztor wirkt „fast wie neu“, berichtet Manfred Hoffmann, Sprecher der Bürgervertretung.

Für den Einbau am Dienstag muss die Brücke über das Estesperrwerk dicht gemacht werden. Außerdem wird die Überfahrt am Donnerstag, 7. August, von 20 Uhr bis Freitag, 8. August, um 4 Uhr voll gesperrt.

Hoffmann: "Bleibt zu hoffen, dass künftig alles funktioniert. Aber schon die bereitwillige Demonstration des Flutschutztores durch die HPA ist ein nicht zu unterschätzender Beitrag, dem Bürger subjektive Sicherheit zu vermitteln."