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Grandplatz wegen Schadstoffbelastung gesperrt

lt. Estebrügge. Die Schadstoffbelastung des Grand-Sportplatzes an der Grundschule An der Este ist doch höher als von der Gemeinde angenommen. Bei einer aktuellen Untersuchung zeigte sich, dass an einzelnen Stellen die zulässigen Grenzwerte für Sportflächen überschritten werden. Der Platz ist deshalb bis auf Weiteres für alle Nutzer gesperrt.
Der ASC, der mit seiner Fußballabteilung den Platz hauptsächlich nutzt, hat seinen Trainingsbetrieb auf den benachbarten Rasensportplatz verlegt. In Kooperation mit dem Bauunternehmen Erich Köster stellt die Gemeinde eine "hinnehmbare Beleuchtung" auf dem Rasenplatz sicher, so dass dort auch im Dunkeln gekickt werden kann, sagt Jorks Bürgermeister Gerd Hubert.
Mit der Zukunft des Sportplatzes müssen sich nun die Verwaltung und die Gremien schwerpunktmäßig befassen, so Hubert. Um zu klären, in welchem Umfang ein Austausch des Untergrunds nötig sei, sollen weitere Detailuntersuchungen veranlasst werden. Erst wenn das Ergebnis feststehe, könne über die Zukunft des Sportplatzes entschieden werden.
Wie berichtet, waren bei einer Untersuchung des Grand-Platzes im vergangenen Jahr erhöhte Blei- und Arsenwerte festgestellt worden. Die Grenzwerte wurden aber nur für Kinderspielplätze und nicht für den Sportbetrieb überschritten.
Den Bau eines neuen Kunstrasenplatzes hatte die Jorker Politik erst kürzlich völlig überraschend aufgrund des klammen Finanzhaushalts der Gemeinde auf Eis gelegt.

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