Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Grünes Licht für Wikinger in Jork

In diesem Jahr fiel der Wikingermarkt in letzter Minute buchstäblich ins Wasser (Foto: Jazz-Club Hamburg)
bc. Jork. Was lange währt, wird endlich gut: Jetzt hat es die Wikingergesellschaft auch schriftlich. Sie kann ihren international erfolgreichen Wikingermarkt auch in den nächsten Jahren am Yachthafen in Neuenschleuse austragen. „Unsere Geduld hat sich ausgezahlt. Wir haben die Pacht für fünf Jahre bekommen“, sagte Mit-Organisator Jan Gerdes dem WOCHENBLATT.

Das grüne Licht der Gemeinde bedeutet: Die Wikinger dürfen nicht nur ihre Ringburg aufbauen. Viel wichtiger noch: Sie dürfen einen befestigten, etwa 150 Meter langen und sechs Meter breiten Weg anlegen, damit die Fläche auch dann mit schwerem Gerät befahren werden kann, wenn die Wiese hinter dem Deich nach tagelangen Regenfällen durchgeweicht ist. Wie berichtet, fiel der Markt in diesem Jahr in letzter Minute buchstäblich ins Wasser. Die Sicherheit der Besucher konnte nicht gewährleistet werden.

Kleiner Wermutstropfen: Weil der Abschluss des Pachtvertrages und die Genehmigung der Gemeinde lange auf sich warten ließ, sind den Wikingern zwei Sponsoren abgesprungen. „Die Prozedur hat immerhin zwei Jahre gedauert. Das erste Mal haben wir unser Projekt im November 2011 im Rathaus vorgestellt“, berichtet Gerdes. Es sei mitnichten so, dass die Veranstalter mit dem Markt etwas verdienen würden. Auch gemeindliche Zuschüsse erhalte die Wikingergesellschaft nicht. Gerdes: „Wir opfern unsere Freizeit für den Markt, der mittlerweile ein echter Wirtschaftsfaktor für das Alte Land ist.“

Derweil laufen die Vorbereitungen für den nächsten Markt auf Hochtouren, der vom 29. Mai bis 1. Juni stattfindet.