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Hochwasserschutz: Offener Brief wird Ende der Woche verschickt

bc. Jork. Ende der Woche verschickt die Gemeinde Jork den offenen Brief in Sachen Hochwasserschutz an den niedersächsischen Landtag und an Umweltminister Stefan Wenzel. Das beschloss der Rat in seiner jüngsten Sitzung. Wie berichtet, wollen die Altländer in dem Brief ihr Unverständnis über die Pläne der Stadt Buxtehude ausdrücken. Teile von Estebrügge, Hove, Königreich und Moorende werden ihrer Ansicht nach durch das Buxtehuder Vorhaben, die Este mit Mini-Deichen und Spundwänden zu kanalisieren, als planmäßiges Überflutungsgebiet vorgesehen. 5.000 Einwohner seien davon betroffen. In einer Passage des Briefes heißt es: „Die Hindurchleitung von immer größer werdenden und häufiger auftretenden Starkregenmengen durch das Stadtgebiet von Buxtehude hat dramatische Folgen für die an der Este liegenden Orte.“ Sollte das Sperrwerk über drei Tiden (ca. 35 Stunden) wegen einer Sturmflut schließen müssen und gleichzeitig die Pegelstände der Este infolge von Starkregen ansteigen, drohe eine gefährliche Überflutung im Bereich der unteren Este durch das Oberwasser.