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Ist die K39 in Jork zu schmal?

Jüngster Fall: Ein Lkw-Fahrer nahm auf 150 Meter mehrere Begrenzungspfähle mit (Foto: Polizei)
bc. Jork. Ist die Straße nicht breit genug oder warum müssen an der K39 in Jork immer wieder Lkw in den Seitenstreifen ausweichen?, fragen sich mehrere besorgte WOCHENBLATT-Leser. Einer von ihnen ist Mark Breuer aus Stade. Er beobachtet an der kurvigen Kreisstraße 39 zwischen den Jorker Ortsteilen Kohlenhusen und Hinterbrack nahezu wöchentlich das immer wiederkehrende Schadenbild: ein auf mehrere Meter umgepflügter Seitenraum, von dem Schlamm auf die Fahrbahn gewirbelt ist.

Der jüngste Fall ist polizeilich bekannt: Wie berichtet, wird gegen einen unbekannten Lkw-Fahrer ermittelt, der mit seinem Gefährt am Montag vor Heiligabend auf einer Strecke von etwa 150 Metern mehrere Leitpfosten an der K39 zerstörte. Bislang konnte die Polizei den Unfallfahrer nicht ausfindig machen.

Das WOCHENBLATT fragte bei der für Reparaturen zuständigen Kreisverwaltung in Stade nach. Sprecher Christian Schmidt bestätigt den Eindruck: „Seit die Ortsumgehung Finkenwerder freigegeben wurde, muss die Straßenmeisterei vermehrt dorthin fahren, um tiefe Spurrillen wieder mit Erde zu verfüllen.“ An einer zu schmalen Fahrbahn könne das aber nicht liegen. Die Straßenbreite betrage dort die gesetzlich vorgeschriebenen sechs Meter, so Schmidt.

Begegnen sich auf der K39 jedoch zwei überbreite Lkw, was an dieser Stelle aufgrund der Airbus-Teile-Transporte nicht selten vorkommt, wird mindestens ein Brummi-Fahrer gezwungen, auf den Grünstreifen auszuweichen. Eine Dauerlösung kann das wohl nicht sein.