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Ja, wo fahren sie denn?

Kein seltener Anblick: die wenig befahrene A26

A26 wird nach wie vor "geschont" / Kaum Verkehr Richtung Stade

Nachmittags auf der A26: Während sich auf der B73 Richtung Stade Autokolonnen durch Neukloster schieben, herrscht auf der Autobahn Stille. Alle 18 Sekunden verirrt sich zwischen 14 und 14.15 Uhr ein Auto auf den Zubringer, die meisten wirken zögerlich, irritiert: Ist das hier wirklich die Autobahn nach Stade?, scheint sich mancher zu fragen. Möglicherweise schreckt die Leere, die sonst nicht gerade auf deutschen Autobahnen zu finden ist, ab.

Möglicherweise vermisst man dort seinesgleichen, es gibt keinen Grund, sich über den Fahrer vor, hinter oder neben sich aufzuregen - da ist niemand. Schon gar nicht auf der gegenüberliegenden Fahrbahn, denn die ist bekanntermaßen nach wie vor gesperrt. Wer es also einsam mag, ist auf der A26 nach wie vor goldrichtig.

Hingegen die B73 viel Aufregerpotenzial in sich birgt. An der Ampelkreuzung B73/K26 wird mit quietschenden Bremsen angefahren, so scharf abgebogen, dass entgegenkommende Autos fast touchiert werden und auch die ein oder andere rote Ampel in Kauf genommen. Auch sind vermehrt Brummis unterwegs, die man auf der A26 auch vergeblich sucht. Viele Ortsfremde passieren die Kreuzung, von denen sicher mancher gern Richtung Stade die Autobahn nehmen würde - doch ein weiterer Hinweis auf dem Schild an der Kreuzung fehlt. Lediglich Jork und Ladekop stehen drauf, keine Autobahn.

Eins lässt sich angesichts dieser Entwicklung zumindest feststellen: Wird eine Autobahnseite wenig und die andere gar nicht frequentiert, wäre das eine ganz neue Variante, um Betriebskosten möglichst gering zu halten.