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Jork: So kann Oper auch Kindern Spaß machen

Alexander Schubert als "Papageno" und Dominika Kocis als "Pamina" sorgten für Stimmung beim jungen Publikum

"Junge Oper" führt für Jorker Grundschüler "Die Zauberflöte" auf


ab. Jork.
ab. Jork. Sie lachten, hielten den Atem an oder sangen mit: Die Viertklässler der Jorker Grundschule Westerminnerweg wurden am Dienstag von der Mozart-Oper „Die Zauberflöte“ in den Bann gezogen. Zwei Sänger und eine Sängerin der „Jungen Oper“ aus Detmold standen auf der Bühne der Schule. Kindgerecht brachten sie in einer unterhaltsamen Mischung aus Theaterstück und Opernarien den jungen Zuschauern das Abenteuer von Prinz Tamino und dem Vogel-Mensch-Wesen Papageno nahe, die gemeinsam Pamina, die Tochter der Königin der Nacht, befreien.

Das Besondere: Die Schüler durften mitmachen. Beispielsweise hatte Musiklehrerin Ina Lütje zuvor im Unterricht mit den Kindern zwei Arien geübt, sodass sie diese mitsingen konnten. Andere Schüler wiederum brachten sich mit kleinen Sprechrollen ein. Das professionelle Trio sprach das junge Publikum mehrfach direkt an und bezog es so in die Aufführung mit ein. Als am Ende der Oper Alexander Schubert, der unter anderem den Papageno gespielt hatte, ins Publikum fragte „Hat es Spaß gemacht?“, riefen die Schüler begeistert „Ja“.

„Das ist richtig cool, weil wir mitmachen können“, sagte ein Schüler im Anschluss. „Die Oper ist so eingängig, dass die Kinder nach dem Proben der Arien teilweise singend aus dem Unterricht gekommen sind“, so Ina Lütje.

Bereits im vergangenen Jahr war „Die Zauberflöte“ in der Grundschule aufgeführt worden. „Oper gehört zu unserem Kulturgut dazu. Es ist schon nicht einfach, Erwachsene an sie heranzuführen. Bei Kindern ist es noch schwieriger“, sagte Schulleiter Heinrich Lücken. „Doch diese Gruppe macht das unserer Meinung nach sehr kindgerecht. Die Schüler waren länger als eine Stunde voll konzentriert dabei.“

Dass es zu dem Auftritt der „Jungen Oper“ gekommen war, sei vor allem dem Engagement von Ina Lütje zu verdanken. Ebenso wie dem Schulverein. Der hatte die Hälfte der Kosten übernommen.

• Mehr über das Ensemble unter www.jungeoper.de.