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Jork: Über die Umgehung ins Gewerbegebiet "Ostfeld"

Der Anschluss der Umgehung an die alte K26 wird am Samstag fertig sein. Dann wird die Sperrung der Straße aufgehoben
bc. Jork. Die Arbeiten an der Jorker Ortsumgehung liegen bisher voll im Zeitplan. Das bestätigt Kreissprecher Christian Schmidt auf WOCHENBLATT-Anfrage. Seit Wochen arbeitet die Baufirma mit Hochdruck an der Verbindung der Trasse an die Kreisstraße 26. Im Laufe des Samstags, 12. September, wird die Sperrung der K26 (Jorkerfelde) wieder aufgehoben. Ab dann können die Unternehmen im Gewerbegebiet Ostfeld über die K26 und die neu asphaltierte Umgehungsstraße (K26 neu) angesteuert werden. Und zwar nur auf der Umgehung.

Denn: Fast gleichzeitig beginnt am Montag, 14. September, am anderen Ende der Umgehung der Bau des Kreisverkehrs, der die Umfahrung an die L140 (Obstmarschenweg) anschließen soll. In der Bauphase ist die Zufahrt ins Gewerbegebiet über die L140 gesperrt.

Geplante Fertigstellung des Kreisels ist laut Angaben der Kreisverwaltung am 18. Dezember dieses Jahres. Bis auf wenige Restarbeiten zum Jahresanfang 2016 kann dann auf der Umgehung durchgehend gefahren werden.

Bis es soweit ist, müssen Pendler und Anwohner auf der Landesstraße durch Jork allerdings Behinderungen in Kauf nehmen. Ab kommenden Montag wird der Verkehr mit einer Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt.

Keine Komplikationen habe es dagegen auf der aktuellen Umfahrungsstrecke durch Westerladekop gegeben, sagt Hans-Georg Wowra aus dem Jorker Bauamt. Zur Erklärung: Für die Zeit der Bauarbeiten auf der K26 durfte der Schwerlastverkehr die K38 durch den Jorker Ortsteil nutzen. „Das hat bis auf wenige Ausnahmen gut geklappt“, so Wowra.

Interessant dürften jetzt die Diskussionen im kommenden halben Jahr werden, in dem sich Politik und Verwaltung in Jork Gedanken machen müssen, was aus dem kurzen Stück K26 zwischen Einfahrt Umgehung und dem Mini-Kreisel in der Ortsmitte werden soll. „Es gibt viele Ideen, die dann natürlich mit der Politik abgestimmt werden müssen. Noch ist nichts konkret“, erläutert Wowra.

Verschiedene Varianten sind denkbar. Möglicherweise wird der Abschnitt, der nach Fertigstellung der Umgehung in eine Gemeindestraße umgewidmet wird, zur Einbahnstraße erklärt. Oder aber es wird ein Durchfahrtverbot für den Schwerlastverkehr ausgesprochen. Auch eine Anliegerstraße wäre möglich. Bei allen Varianten gibt es jedoch viel zu bedenken. Reisebusse und Wohnmobile müssen weiterhin den Festplatz erreichen können, auch der Verkehr zur Grundschule am Westerminnerweg darf nicht beeinträchtigt werden. Zudem gibt es einen Obsthof in dem Bereich, der nur über die Wohngebiete zu erreichen ist.

Irgendeine Einschränkung für den Verkehr wird es auf der künftigen Gemeindestraße aber geben müssen, nur dann wird das Nadelöhr am Zigarrenmacherhäuschen entschärft. Denn eines ist auch klar: Ist die Straße weiter für alle Verkehrsteilnehmer offen, werden sich wenige Auto- und Lkw-Fahrer aus Richtung Autobahn für den weiteren Weg über die Umgehung entscheiden, falls sie Richtung Elbe oder Westerjork fahren müssen.

• Liebe WOCHENBLATT-Leser, Sie sind gefragt: Was halten Sie für eine sinnvolle Möglichkeit? Einbahnstraße, Durchfahrtverbot, Anlieger frei? Schreiben Sie uns an bc@kreiszeitung.net oder an Neue Stader, Hinterm Hagedorn 4, 21682 Stade. Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften.

• Die K26 (Am Fleet) wird am Samstag, 12. September, im Bereich der Einmündung zur Schützenhofstraße voll gesperrt. Grund sind Leitungsarbeiten der Telekom.

• Hinweise zu allen Baustellen und Sperrungen im Landkreis finden Interessierte auf www.landkreis-stade.de