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Jork: Zusätzliches Angebot für junge Flüchtlinge

bc. Jork. Auf Antrag der SPD-Fraktion im Jorker Gemeinderat hat Jugendpfleger Gerhard Hallekamp im jüngsten Ausschuss für Jugend, Soziales und Sport einen Bericht vorgestellt, wie künftig jugendliche Flüchtlinge besser integriert werden können.

Seine Idee: eine offene Gruppe, die sich ab Oktober regelmäßig im Jugendzentrum trifft. Die Gruppe soll sich in erster Linie an Kinder im Grundschulalter richten, ist aber auch für ältere Jugendliche offen. „Wir wollen eine familiäre Atmosphäre schaffen“, sagt Hallekamp.

In Gesprächen und Spielen sollen Hemmschwellen abgebaut werden. Ab 15 Uhr soll es einen fließenden Übergang in den Normalbetrieb des Jugendzentrums geben. Bei den laufenden Ferienaktionen sollen Familien gezielt angesprochen werden.

Hallekamp lobte die gute Zusammenarbeit, die bereits mit der AWO-Migrationsberatung, der Schulsozialarbeit und der Verwaltung bestehe. Darüber hinaus soll der Kontakt der Jugendpflege zur Jugendkonferenz, der privat organisierten Flüchtlingshilfe Jork, den Sportvereinen, den Kirchen und dem Tintenklecks-Hort intensiviert werden.

33 Kinder und Jugendliche, die aus Asylbewerber-Familien stammen, leben derzeit in Jork.