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Jorker Umgehung vielleicht doch erst 2015 fertig?

Luden ein zum Pressetermin anlässlich des offiziellen Baubeginns der Ortsumgehung (v.li.): Frank Jürgens von der Baufirma "Spieker", Umweltamtsleiter Heiko Köhnlein und Thilo Schröder von der Bauingenieursfirma "WKC"
bc. Jork. Im Herbst 2014 soll die Anschlussstelle der A26 in Jork freigegeben werden. Ob dann auch der 529 Meter lange Abschnitt der neuen Jorker Ortskern-Entlastungsstraße (K26 neu) fertig ist, steht seit Donnerstag wieder in den Sternen. Wie Heiko Köhnlein, Leiter des Kreis-Umweltamtes, im Rahmen eines Pressegesprächs anlässlich des Baubeginns der Umgehung mitteilte, ist es gut möglich, dass die Straße erst Anfang 2015 fertiggestellt werden kann - je nachdem wie schnell sich der Vorbelastungsdamm setzt und wie kalt der Winter wird.

Hintergrund: Aufgrund des sumpfigen Untergrunds wird ab Ende des Jahres ein Sanddamm für die Trasse aufgeschüttet, der dafür sorgen soll, dass der Boden verdichtet wird. Späteren Absackungen der Straße soll so vorgebeugt werden. Nach Angaben von Heiko Köhnlein können die Maschinen für den eigentlichen Fahrbahnbau erst im Herbst 2014 anrücken. Zudem müssten die Asphaltierungsarbeiten während einer möglichen Frostperiode von Januar bis März ruhen.

Laut Köhnlein droht aber dennoch kein Verkehrskollaps in der Jorker Ortsmitte, falls die A26 bis Jork eher fertig ist als die Umgehung. Es habe bereits Gespräche mit der für den A26-Bau zuständigen Landesbehörde für Straßenbau in Stade gegeben. "Uns wurde signalisiert, dass die Anschlussstelle in Jork zunächst nicht für Lkw freigegeben wird. Außerdem sollen Pkw anfangs nur in Richtung Stade fahren können", so Köhnlein.

Mehr Details über den Streckenverlauf der Umgehung, den Bau einer Brücke über die Jorker Hauptwettern und die Baukosten lesen Sie am Mittwoch in Ihrem WOCHENBLATT.