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K39-Sanierung wird verschoben

Die K39 ist völlig marode
bc. Jork. Schlaglöcher, die sich wie Perlen auf einer Schnur aneinanderreihen, der Fahrbandrand ausgebrochen, ellenbogentiefe Spurrillen im Seitenstreifen: So ist der Zustand auf der K39 zwischen Hahnöfersand und der Yachthafenstraße in Jork-Neuenschleuse. Der Landkreis hatte das bereits erkannt und im April eine umfangreiche Sanierung für diesen etwa sechs Kilometer Abschnitt angekündigt. Daraus wird nun nichts, wie das WOCHENBLATT auf Nachfrage von Landkreis-Sprecher Christian Schmidt erfuhr.
„Die für diesen Sommer geplante Sanierung der K39 findet in diesem Jahr nicht im vorgesehenen Umfang statt“, sagt Schmidt. Die Straßenmeisterei werde den Straßenabschnitt in den nächsten Tagen lediglich reparieren. Schmidt: „Es sind für 2015 keine weiteren Arbeiten geplant, die Sperrungen im größeren Maße erforderlich machen.“

Zur Erklärung: Bei Bohrungen musste der Landkreis das ganze Ausmaß der Beschädigungen durch den zunehmenden Schwerlastverkehr feststellen. Fazit: Diese Straße muss von Grund auf saniert werden. Dazu müsste die Straße abschnittsweise vollgesperrt werden. Ursprünglich war lediglich eine halbseitige Sperrung geplant.

Weil in diesem Jahr auch Arbeiten in Jork auf der L140 (Kreiselbau, Anschluss Ortsumgehung) stattfinden, kann die grundlegende Sanierung erst im kommenden Jahr losgehen.

Wie berichtet, hatte der Landkreis die K39 bereits ab Cranz in Richtung Stade für Motorradfahrer gesperrt, weil die Piste in ihrem Zustand zu gefährlich ist. Diese Sperrung soll voraussichtlich nach den Reparaturen aufgehoben werden. Das Tempolimit von 50 km/h bleibt jedoch bestehen. Zu den Kosten kann der Landkreis noch nichts sagen. Ursprünglich hatte man mit 500.000 bis 700.000 Euro kalkuliert. Das dürfte nun nicht mehr reichen.