Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Kampf gegen eklige Hundekot-Haufen

bc. Jork. So ein Schei...! Wer kennt ihn nicht? Den saftigen Tritt in einen noch feuchten Hundehaufen. Eklig hoch zehn. Die Gemeinde Jork hat den Kampf gegen den Kot aufgenommen. Mittlerweile hat die Verwaltung 26 sogenannte "Dog Stations" mit kostenlosen Gassi-Beuteln aufstellen lassen. Und es sollen noch weitere folgen.

Bürgermeister Gerd Hubert (Bürgerverein) richtet einen neuerlichen Appell an die Hundebesitzer, die mit ihren Vierbeinern auf Gemeindegebiet spazieren gehen: "Um überall gerüstet zu sein, sollte sich jeder Hundebesitzer mit geeigneten Materialien ausstatten", so Hubert.

Das Problem sei in den meisten Fällen die verantwortungslose Einstellung einiger Hundehalter, meint Jorks Ordnungsamtsleiter Werner Gerdes. Zu oft habe er beobachtet, wie Fiffi sein Geschäft erledigte und Herrchen oder Frauchen keine Anstalten unternahmen, den Haufen zu entfernen. "Pflichtbewusste Hundehalter stecken vor dem Gassigehen Kotbeutel ein", sagt Gerdes. Er kann sich gut vorstellen, dass die Gemeinde Jork in den kommenden Jahren die Anzahl der "Dog Stations", die vom Jorker Bauhof entleert werden, sukzessive erhöht.

Die Verwaltung weist alle Hundehalter darauf hin, dass die vorsätzliche oder fahrlässige Verunreinigung einer öffentlichen Straße mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann. Dazu gehören auch die Hinterlassenschaften eines Hundes.

Darüber hinaus merkt Bürgermeister Gerd Hubert an, dass in der jüngsten Vergangenheit immer wieder freilaufende Hunde in Jorker Wohngebieten oder auf Kinderspielplätzen beobachtet wurden: "Alle Hundehalter sind dazu verpflichtet, Schadensfälle durch die Tiere zu vermeiden."

Der gesetzliche Leinenzwang für Hunde in der freien Landschaft gilt vom 1. April bis zum 15. Juli.