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Keine Bausünden der Zukunft schaffen

Bürgermeister Gerd Hubert (li.), Blütenkönigin Sandra Müller und Claus Ropers kamen ins Gespräch beim Jorker Neujahrsempfang
bc. Jork. Bürgermeister Gerd Hubert nutzte den Neujahrsempfang am Samstag in der Jorker Rathausdiele, um an die Opfer des islamistischen Terrors in Paris zu gedenken. „Es ist unfassbar, dass solche Dinge praktisch vor unserer Haustür passieren“, sagte Hubert. Die gut 120 Gäste hatten die Möglichkeit, sich in eine Kondolenzliste einzutragen und damit Solidarität mit den Opfern zu zeigen. Am Montag wurde die Liste nach Presqu‘île de Protonen verschickt, in die französische Partnergemeinde von Jork.

Hubert bat in seiner Ansprache u.a. um weitere Unterstützung aus der Bevölkerung, die Herkules-Aufgabe der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen gemeinsam mit der Gemeinde anzupacken. 60 Asylbewerber kamen im vergangenen Jahr nach Jork, der Rathaus-Chef rechnet für dieses Jahr mit doppelt so vielen.

Claus Ropers vom Verein zur Förderung und Erhaltung Altländer Kultur lobte in seinem Vortrag die Verbundenheit der Altländer zu ihren Baudenkmälern. „Es ist erstaunlich, wie viele der wunderschönen Bauernhäuser noch erhalten sind, wenn man weiß, wie teuer die Instandhaltung ist“, sagte Ropers. In dem Zusammenhang erinnerte er an einen möglichst schnellen und ins Dorfbild passenden Wiederaufbau der beiden Brandruinen „Herbstprinz“ und „Altländer Hof“. Dabei sollte die Gemeinde genau hinschauen. „Kunstvoll erdachte Kompromisse an den Zeitgeist könnten sich sehr bald als ärgerliche Bausünden erweisen“, so Ropers.

Die Sternsinger der St. Maria-Gemeinde brachten traditionell beim Neujahrsempfang den Segen über der Rathaustür an.