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Ostfeld in Jork: Die Hälfte ist jetzt verkauft

Der trostlose Schein trügt. Auch wenn noch keine Firma im neuen "Ostfeld" eröffnet hat, ist der Vermarktungsstand laut Kreis-Wirtschaftsförderung "gut"
bc. Jork. In Jork tut sich was - auch wenn es manchmal ein wenig länger zu dauern scheint. Abgesehen von den geplanten Sanierungen der K39 und der L140 (wie berichtet) gibt es noch andere wichtige Themenfelder, die Politik und Verwaltung derzeit beackern. Das WOCHENBLATT nennt an dieser Stelle einige interessante „Baustellen“:

• Über die Ortsmitte rund um die St. Matthias-Kirche diskutiert der nächste Bauausschuss am Montag, 9. Mai, (Schulzentrum, 18.15 Uhr) in öffentlicher Sitzung. Der für den vergangenen Donnerstag angesetzte Termin wurde abgesagt, weil Bürgermeister Gerd Hubert (Bürgerverein Jork) an dem Tag verhindert war und er gerne dabei sei wollte. Unter anderem hat sein Sohn Timm Hubert für den Bürgerverein (BVJ) einen Antrag eingereicht, der die kaputte Arp-Schnitger-Brücke betrifft.

Zur Erinnerung: Die nur knapp fünf Meter lange Überführung neben dem Zigarrenmacherhaus wurde 2012 geschlossen - nur zwei Jahre nach der Einweihung. Für eine Sanierung ist kein Geld da. „Das lässt den kulturellen Ortskern wie eine verlassene Baustelle aussehen“, heißt es in dem Antrag.

Auf Geheiß des BVJ soll die Verwaltung nun nach günstigen Lösungsansätzen für eine Sanierung oder einen Neubau suchen. Die Brücke habe als sicherer Zugang zum „touristischen Anziehungspunkt“ Zigarrenmacherhaus eine wichtige Bedeutung.

• Die Bauarbeiten für den neuen Firmensitz von „Brockmann Landtechnik“ schreiten sichtbar voran. In diesem Sommer will Chef Peter Brockmann aus der Ortsmitte in den erweiterten Teil des Gewerbegebietes Ostfeld umziehen. Als bisher erster Unternehmer. Fertig erschlossen war das rund 7,7 Hektar große Gebiet an der neuen Umgehungsstraße Ende 2013. Zwei weitere Grundstücke sind bereits an Anlagenbau-Unternehmen aus Jork und Hamburg verkauft. Das eine Areal liegt hinten rechts in der Ecke der Sackgasse, das andere nach der Einfahrt auf der linken Straßenseite. Gerd Hubert: „Ungefähr die Hälfte des neuen Ostfeldes ist jetzt verkauft. Weitere Gespräche laufen.“

Das sei ein guter Vermarktungsstand, findet Kreis-Wirtschaftsförderer Michael Seggewiß. Das ursprüngliche Ziel der Gemeinde, bis Ende 2015 alle Grundstücke vermarktet zu haben, sei unrealistisch gewesen. Zumal aufgrund der Förderrichtlinien Einschränkungen bestehen. So sei die Ansiedlung von Einzelhändlern z.B. ausgenommen.

• In dieser Woche soll endlich der neue Kreisverkehr auf der L140 fertig werden - die Einmündung der Ortsumgehung auf den Obstmarschenweg. Über den Stand der Planungen für den Bau eines Radweges an der Umgehungsstraße informiert ein Planungsbüro am nächsten Montag im Bauausschuss. Die fertigen Pläne liegen schon in der Schublade. Jetzt muss das Geld her. Die Kreisverwaltung in Stade hat bereits einen Antrag gestellt, um Mittel aus dem Radwegeprogramm des Landes zu bekommen. Hubert: „Vor 2017 oder 2018 geht da aber nichts los.“