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"Viel besser als die Festhalle"

Hand drauf! Rainer Gaffron aus dem TuS-Vorstand (li.) und Wilhelm Stubbe junior, Eigentümer und Verpächter, freuen sich über die Fortschritte. Im Hintergrund flattert der Richtkranz im Jorker Nieselregen
bc. Jork. Nächste Etappe geschafft: Der TuS Jork hat am vergangenen Donnerstag bei Grillwurst und Salaten Richtfest für sein neues Domizil in Westerjork gefeiert. Der Sportverein baut das alte Keglerheim in eine neue Heimat für Gesundheitssportler, Judoka und die sehr beliebte Dance-Abteilung um. Deren Leiterin Lucy Vollmer ist schwer begeistert: "Das wird viel besser als in der alten Festhalle. Ich freue mich schon." Bislang müssen die Tänzerinnen in der maroden Festhalle üben. Eigentlich ein unhaltbarer Zustand.

"Wir hoffen, Anfang November Einweihung feiern zu können", sagt Rainer Gaffron aus dem TuS-Vorstand. Spätestens Ende November sollen die Sportler dann aber einziehen können. Im Dezember wird die Festhalle wieder aufgrund diverser vorweihnachtlicher Events gesperrt sein. Die Kosten für den Umbau werden laut Gaffron leicht steigen auf etwas mehr als 500.000 Euro, etwa 260.000 bringt der Verein aus Eigenmitteln auf.

Die alte Kegelbahn ist schon jetzt nicht mehr wiederzuerkennen. Das Flachdach ist einem Satteldach mit einer Höhe in der Spitze von mehr als fünf Metern gewichen. Durch die Holzbinder beträgt die nutzbare Höhe in der Mitte ca. vier Meter. Völlig ausreichend für die TuS-Tänzerinnen. Ballsportler werden in der zwölf mal 18 Meter großen Halle ohnehin nicht trainieren können.

Der TuS hat das Keglerheim neben dem Rewe-Supermarkt langfristig gepachtet. Bereits 2010 schloss Eigentümer Wilhelm Stubbe junior das Haus ab, da die Gäste wegblieben. Stubbe junior spendet dem TuS für den Umbau 75.000 Euro. Seit mehr als zehn Jahren hat der TuS nach einem Grundstück für seinen neuen Gymnastikraum gesucht.