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Vieles in der Gemeinde Jork wird teurer

bc. Jork. Die Bürger in Jork sollen künftig mehr zur Kasse gebeten werden. Am Mittwoch, 30. Januar, wird der Gemeinderat nicht nur über die Grund- und Gewerbesteuererhöhung entscheiden (das WOCHENBLATT berichtete), sondern auch über die Anhebung der Hundesteuer. Auch die Nutzung des "Jork-Mobils" soll künftig mehr kosten. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19.30 Uhr in der Cafeteria des Schulzentrums.

Derzeit bezahlen Herrchen und Frauchen für den ersten Hund 60 Euro, für den zweiten 90 Euro, für jeden weiteren 120 Euro und für einen gefährlichen Hund - so genannte Kampfhundrassen - 480 Euro€ im Jahr. Die neuen Tarife sehen wie folgt aus: Der erste Hund soll 72 Euro, der zweite 108 Euro und jeder weitere 144 Euro kosten. Für ein als gefährlich eingestuftes Tier bezahlt man bald 576 Euro. Seit zehn Jahren haben sich die Hundesteuern in Jork nicht erhöht.

Die Gebühren für das "Jork-Mobil" - ein Kleinbus, den sich Vereine, Verbände oder andere Institutionen ausleihen können - sollen von 15 Euro auf 25 Euro pro Tag steigen. Die Verwaltung weist darauf hin: Ein vergleichbares Fahrzeug koste in der gewerblichen Vermietung zwischen 50 und 100 Euro am Tag.

Wie berichtet, planen die Jorker Politiker eine Erhöhung von Grundsteuer A und B um 13,75 Prozent, die Gewerbesteuer soll um fünf Prozent angehoben werden.