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Wikinger erobern Jork

"Kampfarena Altes Land": In Schaukämpfen geben Wikinger ein Bild früherer Tage wider (Foto: Wikingergesellschaft Altes Land)

Hunderte nordischer Krieger und Händler auf dem Wikingermarkt

ab. Jork.
Klingen werden gekreuzt, kriegerische Schreie hallen durch das Alte Land: Wikinger erobern das Areal rund um den Yachthafen in Jork-Neuenschleuse. Von Freitag, 25. Mai, bis Sonntag, 27. Mai, wird auf dem Wikingermarkt frühmittelalterliches Spektakel vom Feinsten geboten - von Händlern und Handwerkern, die ihre zur damaligen Zeit passende Ware und ihre Arbeiten anpreisen, über Schaukämpfe bis hin zu Fahrten in einem Wikingerschiff. Wer selbst Hand anlegen möchte, kann an vielen Ständen mitarbeiten und das Handwerk der damaligen Zeit kennenlernen. Und auch bei einem Bogenschützenturnier mit Langbögen kann jeder seine Fähigkeiten beweisen.

Kathrin Schmidtke von der Wikingergesellschaft Altes Land erklärt: "Es geht uns darum, die Geschichte der Wikinger zu beleben und erlebbar zu machen. Dazu arbeiten wir auch eng mit Museen zusammen, wie beispielsweise dem Archäologischen Museum Harburg und dem Wikingermuseum Haithabu in Schleswig zusammen."

Jan Gerdes aus Jork hatte den Wikingermarkt im Jahr 2003 ins Leben gerufen. Gerdes habe sich schon lange mit dem Leben der nordischen Kämpfer und Seefahrer auseinandergesetzt und zuvor an einem anderen Ort einen Wikingermarkt organisiert, sagt Kathrin Schmidtke und ergänzt: "Das Alte Land ist für dieses Ereignis geradezu perfekt."
Der Markt wuchs von Jahr zu Jahr und erfreute sich immer größerer Beliebtheit.
Rund 250 Händler und Kämpfer aus ganz Europa, aus Holland, Dänemark und Schweden, aus Polen und sogar aus Russland, werden erwartet. Für die passenden Klänge sorgt die Band "Sowulo", ebenfalls aus Holland.

"Im vergangenen Jahr haben wir zum ersten Mal einen Tag für Kinder angeboten, der wurde sehr gut angenommen. Darum veranstalten wir diesen Tag am Freitag von 13 bis 18 Uhr erneut, mit Bastel- und Schmiedemöglichkeiten, dem Bemalen von Wikingerschildern und einem Strohspielplatz," 

Für gute Verpflegung wird ebenfalls gesorgt, allerdings ist die nicht den altertümlichen Genüssen angepasst. Kathrin Schmidtke: "Kinder sind mit Kohlsuppe wenig zu begeistern, die möchten lieber Pommes." Wildschweinbratwurst sei neben anderen Leckereien aber auch erhältlich.

• Zu folgenden Zeiten können Interessierte die Attraktionen der Nordmänner und den frühmittelalterlichen Markt genießen: Freitag, 25. Mai, 13 bis 18 Uhr, Samstag, 26. Mai, 10 bis 20 Uhr und Sontnag, 27. Mai, 10 bis 18 Uhr. Am Samstag und Sonntag finden jeweils um 12, 14 und 17 Uhr Kampfvorführungen statt.