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"Altländer Hof": Gemeinde verteidigt Haltung

"Wir sind grundsätzlich bereit, über jeden Entwurf zu diskutieren", sagt Bauamtsleiter Thomas Bültemeier
bc. Jork. Jorks Bauamtsleiter Thomas Bültemeier verteidigt die Haltung der Gemeinde in Sachen Dauerruine "Altländer Hof". "Bislang hat sich noch kein Investor bei uns im Rathaus gemeldet. Wir sind grundsätzlich bereit, über jeden Entwurf zu diskutieren. Wenn sich die Gemeinde bewegen soll, muss sie aber auch wissen, in welche Richtung sie dies tun soll", macht Bültemeier im WOCHENBLATT-Gespräch deutlich.

Wie berichtet, gammelt der Trümmerhaufen der abgebrannten ehemaligen Gaststätte seit mehr als zwei Jahren am viel befahrenen Obstmarschenweg vor sich hin. Nach Angaben des von Insolvenzverwalter Christian M. Scholz beauftragten Immobilienmaklers Sven Ingwersen hätte er das Grundstück längst verkaufen können - wären da nicht die Bauauflagen der Gemeinde Jork.

Bültemeier betont, dass die Gemeinde grundsätzlich bereit sei, in einzelnen Punkten von den Vorgaben im Bebauungsplan abzuweichen. Bei Vorlage eines entsprechenden Gebäudekonzeptes müssten potenzielle Investoren z.B. nicht zwingend ein Reetdach errichten. Bültemeier: "Ein Bebauungsplan ist ja nicht starr, sondern etwas Dynamisches."

• In Sachen der Brandruine "Herbstprinz" ist die Räumungsklage von Insolvenzverwalter Scholz in erster Instanz abgewiesen worden. Wie berichtet, ist das "Herbstprinz"-Grundstück noch immer bewohnt. Andreas S. lebt in einem Nebengebäude. Im März 2011 wurde er Opfer eines Überfalls, den seine Ex-Freundin Sandra T., insolvente Eigentümerin des "Altländer Hof" und des "Herbstprinz", gemeinsam mit ihrem heimlichen Geliebten Marc W. verübt haben soll.