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Busverkehr: Jorker Vorschläge nicht berücksichtigt

bc. Jork. Die Vorschläge für eine Verbesserung des Busverkehrs in Jork, die eine Arbeitsgruppe (AG) aller politischen Fraktionen ausgearbeitet hat, sind beim Landkreis Stade auf taube Ohren gestoßen. Das hat AG-Vorsitzender Harm-Paul Schorpp jetzt in einer Pressekonferenz scharf kritisiert: „Von unseren Ideen ist nichts übrig geblieben. Alle Fraktionen sind enttäuscht.“
Zum Hintergrund: Der Landkreis ist zuständig für die Erstellung eines Nahverkehrsplans. Der aktuelle gilt bis 2019, beinhaltet für die Bürger der Gemeinde Jork aber keine wesentlichen Verbesserungen. Weder die Anbindung nach Buxtehude noch nach Cranz sei ausgebaut worden. „Es hieß, dass Jork Verbesserungen selber bezahlen müsste. Das kann aber nicht Aufgabe der Gemeinde sein“, so Schorpp.
Dabei hätten nicht mal alle Vorschläge Geld gekostet. Manches sei auch nur eine Frage der besseren Organisation gewesen, erklärt Schorpp. Wie zum Beispiel die bessere Abstimmung der Busse von Cranz nach Königreich mit der Weiterfahrt nach Buxtehude. Oder die Entzerrung von drei Buslinien nach Neugraben und Cranz, die laut Schorpp derzeit innerhalb kürzester Zeit verkehren. Vor allem hinsichtlich der Erreichung der Klimaschutzziele müsste dem Landkreis doch daran gelegen sein, den Personennahverkehr zu stärken, so Schorpp.