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"Die Gemeinde Jork hat ein Ausgaben-Problem"

bc. Jork. Die Gemeinde Jork habe ein Ausgaben-Problem. Das betonte Kämmerer Matthias Riel bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche. Mit einer Gegenstimme von Peter Rolker (FDP) verabschiedete der Rat den Nachtragshaushalt für dieses Jahr. Das erwartete Minus beträgt rund 870.000 Euro - trotz Steuererhöhung. Jork sei die einnahmestärkste Gemeinde im Landkreis Stade, so Riel. "Aber wir brauchen für die nächsten Jahre eine langfristige angelegte Ausgaben-Politik, um nicht immer nur zu reagieren, sondern auch agieren zu können." Nur zwei Beispiele: In diesem Jahr musste die Gemeinde kurzfristig 150.000 Euro für die Entsorgung des schadstoffbelasteten Grandplatzes an der Grundschule in Jork-Königreich locker machen. Für den Umbau des alten Kindergartens an der Straße "Jorkerfelde" und die Sanierung der Asylunterkünfte im gleichen Gebäude braucht die Gemeinde in diesem Jahr 70.000 Euro. "Die Haushaltskonsolidierung darf in den kommenden Jahren nicht aufhören", warnt Riel. 2016 soll das Defizit komplett abgebaut sein. Neues Geld könnte in Kürze eintreffen. Die Gemeinde plant in den kommenden drei Jahren mit jeweils 500.000 Euro Erlösen aus der Vermarktung der neuen Gewerbeflächen am Ostfeld.