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Günstig-Gewerbegebiet in Jork: "Wir befinden uns in finalen Gesprächen"

Jorks Bürgermeister Gerd Hubert (Foto: archiv)
bc. Jork. Die Vermarktung des Jorker Gewerbegebiets "Ostfeld" läuft auf Hochtouren. Bei Bürgermeister Gerd Hubert ist das Thema ganz oben angesiedelt. Schließlich braucht die verschuldete Gemeinde dringend Geld in der Kasse. "Wir befinden uns mit Firmen in finalen Gesprächen", bestätigt der Rathauschef. Bei vier Unternehmen seien die Verhandlungen schon sehr weit fortgeschritten. Die nächsten Betriebe stünden Gewehr bei Fuß, darunter auch ein Großinvestor, so Hubert.

Die Einnahmen aus dem Verkauf der Gewerbeparzellen sollen ausschließlich in den Abbau der Kassenkredite fließen. Jetzt steht auch fest, wie viel interessierte Unternehmen zahlen müssen. Der Rat einigte sich auf einen Preis von 27,95 Euro pro Quadratmeter exklusive der Kosten für Leitungsanschlüsse - ein vergleichsweise günstiges Angebot, berücksichtigt man, dass die Betriebe in einigen Jahren eine fertige Autobahn quasi vor der Tür liegen haben. In Kürze, vielleicht schon in den nächsten Tagen, möchte Hubert die ersten ansiedlungswilligen Betriebe vorstellen.

Wie berichtet, ist bislang noch kein Grundstück des um sieben Hektar erweiterten Gewerbegebiets bebaut. Die Preisgestaltung hatte sich verzögert, weil noch Abschlussrechnungen fehlten. Der Preis musste so bestimmt werden, dass EU-Fördergelder nicht gefährdet werden. Die Gemeinde darf mit der Vermarktung keinen Gewinn erwirtschaften. Die Hälfte der Gesamtkosten von ca. 2,2 Mio. Euro für die Erweiterung hat die Förderbank "NBank" dazugegeben. Macht die Gemeinde dennoch Gewinn, muss sie Zuschüsse zurückzahlen.